Taxi-Alternative: Neue Luxus-Autos fahren in Essen - zum normalen Preis

In Essen fahren seit ein paar Wochen neue "Taxen" rum. Die sind aber nicht gelb, sondern schwarz und sehen eher aus, wie ein Luxuswagen. Auf den Autos steht Cabdo. Die Wagen und die Firma dahinter kommen aus Dortmund. Damit wollen sie Uber Konkurrenz machen.

© Anne Schweizer/ Radio Essen

Cabdo-Fahrer kommen ohne Taxizentrale aus

Wer mit den neuen Wagen fahren möchte, ruft nicht bei einer Taxizentrale an, sondern muss sich zunächst die Cabdo-App im Playstore für Android oder IOS herunterladen. Darüber könnt Ihr dann einen Wagen buchen und die gewünschte Fahrt bestellen. Das funktioniert ein bisschen wie mit der Paketverfolgung online. Das heißt, sobald Ihr einen Wagen gebucht habt, könnt Ihr auch gucken, wo der gerade ist und wann er da sein wird.

Besondere Fahrzeuge bei Cabdo

Die Fahrzeuge des Unternehmens sind keine normalen Taxen, sondern schwarze Mietwagen, die etwas luxuriöser wirken. Laut Cabdo-Gründer Wladislaw Tepliakov geht es auch ein bisschen um ein Luxusgefühl. So, als hätte man kein Taxi bestellt, sondern eine Limousine mit Chauffeur. Teurer wird es dadurch aber nicht: Über die App wird schon vor der Fahrt angezeigt, wie tief Ihr am Ende in die Tasche greifen müsst. Sogar, wie Ihr bezahlen möchtet, also bar, online oder per Karte, könnt Ihr auswählen.

Ab 2020 auch E-Autos bei Cabdo

Ab 2020 sollen Passagiere auch die Möglichkeit haben, statt eines normalen Wagens ein E-Auto zu buchen. Wer will, kann sich also auch umweltbewusster befördern lassen. Aktuell (Oktober 2019) gibt es fünf Cabdo-Autos, die durch Essen fahren, weitere sollen dazu kommen. In Essen hat das Unternehmen seinen Sitz in Bergerhausen.

Übrigens: Offiziell sind die Fahrzeuge Mietwagen mit Konzessionen zur Personenbeförderung. Sie fallen also nicht unter die Taxiquote. 

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