
Zufriedene Kunden in Essen bei der Tafel
In Essen ist der Umzug der Tafel ein Erfolg für alle. Die Kundinnen und Kunden können in Ruhe ihre Lebensmittel aussuchen und bekommen vorher im neuen Aufenthaltsraum einen Kaffee. Vor dem Umzug sind viele schon viel früher zur Ausgabe zum Wasserturm an der Steeler Straße gekommen und haben dort draußen bei Wind und Wetter gewartet. Das ist jetzt vorbei. Die Kundinnen und Kunden kommen meist wirklich erst kurz vor ihrem Ausgabetermin am Mittag, setzen sich in den Aufenthaltsraum und dann erscheint ihre Ausgabenummer auf einem großen Bildschirm. Danach gehen sie einen Raum weiter und an den neuen großen Tischen entlang auf denen Obst, Gemüse, Konserven, Brot und Backwaren stehen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Lebensmittel zusammen mit ihnen aussuchen und alle gehen zufrieden nach Hause, erzählen sie unserem Radio Essen-Stadtreporter.
Und auch für die Ehrenamtlichen ist es jetzt viel besser. Gaby Gärtner freut sich im Gespräch mit Radio Essen-Stadtreporter Kostas Mitsalis.
Umzug in Essen für die Tafel ein großer Gewinn
Die Essener Tafel kann inzwischen auch mehr Menschen bedienen. Seit dem Umzug haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach und nach mehr Ausgabekarten verteilt. Nur, wer eine solche Karte hat, kann auch zur Tafel gehen und sich dort Lebensmittel holen. Rund 250 Essenerinnen und Essener konnte die Tafel seit dem Umzug zusätzlich aufnehmen. Insgesamt profitieren rund 1850 Familien an den unterschiedlichen Ausgabestellen der Tafel von den Verteilung der Lebensmittel. Die Ehrenamtlichen können in den neuen Räumen an der Frohnhauser Straße viel besser arbeiten und in der gleichen Zeit an mehr Menschen Lebensmittel verteilen. Trotzdem ist die Warteliste bei der Tafel immer noch lang. Rund 850 Menschen warten auf eine Berechtigungskarte. Die Karte gilt für ein Jahr, ausgenommen von der Regel sind Menschen über 60 und Schwerbehinderte, die müssen ihre Karten nicht abgeben. Die Ehrenamtlichen bei der Essener Tafel müssen die Berechtigung immer wieder auslaufen lassen, damit auch diejenigen, die auf der Warteliste stehen, Lebensmittel bekommen können.






