Anzeige
Steinschlaggefahr in Essen: Weg bleibt gesperrt
© Tobias Hartung, Grün und Gruga
Teilen:

Steinschlaggefahr in Essen: Weg bleibt gesperrt

Ein Gehweg in Essen bleibt weiterhin gesperrt. Es besteht Steinschlaggefahr.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2026 11:33

Anzeige

Warum ist der Weg im Kellerbergwäldchen in Essen gesperrt?

Anzeige

Die Böschung entlang des Gehwegs im Kellerbergwäldchen in Essen-Werden muss gesichert werden. Das hat der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz beschlossen. Die bis zu sieben Meter hohe, teils steile Böschung, aus der Felsen herausragen, wird bereits durch Stützmauern gesichert. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Steinschläge bis auf den Gehweg. Gutachten haben bestätigt: Der Untergrund der Böschung ist instabil und die Stützmauern sind inzwischen rissig und zum Teil eingestürzt. Damit ist es für Fußgängerinnen und Fußgänger nicht mehr sicher auf dem Gehweg. Deswegen wurden Teile des Wegs gesperrt und das soll auch erst einmal so bleiben.

Anzeige

Welche Sicherungsmaßnahmen sind in Essen geplant?

Anzeige

Damit der Gehweg im Kellerbergwäldchen in Essen wieder sicher benutzt werden kann, muss die Böschung mit einem Netz aus Stahl gesichert werden, das Felsen und Stützmauern an Ort und Stelle festhält. An besonders gefährdeten Stellen soll außerdem ein Schutzwall gebaut werden. Eine alte Stützmauer muss zudem zurückgebaut werden, weil sie schon zu kaputt ist. Erst nach der Umsetzung aller Sicherungsmaßnahmen kann der Gehweg wieder freigegeben werden. Der Rat der Stadt Essen will am Mittwoch (25. März) über das Bauvorhaben entscheiden. Die Stadt rechnet mit rund 372.000 Euro Kosten.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige