
Warum ist der Weg im Kellerbergwäldchen in Essen gesperrt?
Die Böschung entlang des Gehwegs im Kellerbergwäldchen in Essen-Werden muss gesichert werden. Das hat der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz beschlossen. Die bis zu sieben Meter hohe, teils steile Böschung, aus der Felsen herausragen, wird bereits durch Stützmauern gesichert. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Steinschläge bis auf den Gehweg. Gutachten haben bestätigt: Der Untergrund der Böschung ist instabil und die Stützmauern sind inzwischen rissig und zum Teil eingestürzt. Damit ist es für Fußgängerinnen und Fußgänger nicht mehr sicher auf dem Gehweg. Deswegen wurden Teile des Wegs gesperrt und das soll auch erst einmal so bleiben.
Welche Sicherungsmaßnahmen sind in Essen geplant?
Damit der Gehweg im Kellerbergwäldchen in Essen wieder sicher benutzt werden kann, muss die Böschung mit einem Netz aus Stahl gesichert werden, das Felsen und Stützmauern an Ort und Stelle festhält. An besonders gefährdeten Stellen soll außerdem ein Schutzwall gebaut werden. Eine alte Stützmauer muss zudem zurückgebaut werden, weil sie schon zu kaputt ist. Erst nach der Umsetzung aller Sicherungsmaßnahmen kann der Gehweg wieder freigegeben werden. Der Rat der Stadt Essen will am Mittwoch (25. März) über das Bauvorhaben entscheiden. Die Stadt rechnet mit rund 372.000 Euro Kosten.