
Warum gibt es in Essen Verkehrstafeln?
Im Oktober letzten Jahres wurden in Essen an verschiedenen Stellen digitale Verkehrstafeln aufgebaut. Die Tafeln sollen flexibel den Verkehr steuern, Busverspätungen, Baustellen und Umweltbelastungen anzeigen. So will die Stadt den Verkehr besser regeln und Abgase reduzieren - auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Die Tafeln wurden im Rahmen des Projekts "Connected Mobility" (COMO) aufgestellt.
Wie gut funktionieren die Verkehrstafeln in Essen?
Im Januar ging die Verkehrstafel an der Ruhrallee in Essen in den Testbetrieb. Am Betriebsbof der Ruhrbahn, an der Kreuzung Ruhrallee, Westfahlenstraße und Wuppertaler Straße wurde das Verkehrsmanagementsystem der Tafel geprüft. Das Amt für Straßen und Verkehr zieht Bilanz:
"Die Verkehrstechnik hat sich während der Testphase deutlich weiterentwickelt, sodass sie bereits jetzt betriebssicher läuft. Dies zeigt sich beispielsweise an den sichtbar geringeren Rückstauungen und den messbar geringeren Reisezeiten auf der Ruhrallee."
Inzwischen ist die Verkehrstafel nicht mehr im Testbetrieb. Das System wird jetzt weiter optimiert. Das Amt für Straßen und Verkehr arbeitet aktuell daran, die Ampelschaltungen auf der Ruhrallee zu verbessern. Dafür werden einzelne Kreuzungen überprüft und angepasst, zum Beispiel mit besseren Verkehrserfassungen und längeren Grünphasen an wichtigen Stellen. Ziel ist ein flüssigerer Verkehr – auch für Busse und Bahnen – sowie bessere Ampelschaltungen für Fußgänger. Die neuen Programme sollen bis Ende April fertig sein und Anfang Mai in den regulären Betrieb starten.