
Warum hat es in den Sommerferien 2026 in Essen weniger Staus gegeben?
Die A40 zwischen Duisburg und Essen war auch in den Sommerferien dieses Jahr eine der Strecken, auf denen es besonders oft stockte. Rund 1500 Mal meldete der ADAC hier Staus. Generell mussten Autofahrerinnen und Autofahrer in Essen und ganz NRW aber deutlich weniger Geduld mitbringen als im Vorjahr. Die Zeit, die alle zusammen im Stau verbrachten, ging um gut ein Fünftel zurück. Statt fast 17.000 Stunden, wie im letzten Jahr, waren es diesmal nur noch rund 13.000 Stunden. Das zeigt die Sommer-Staubilanz des ADAC. Der glaubt: Die hohen Spritpreise sind der Grund dafür, dass weniger los war auf den Straßen. Schon in den Osterferien habe es das gleiche Phänomen gegeben.
Wann hat es sich in den Sommerferien am meisten gestaut?
Neben der A40 war auch auf der A42 zwischen Dortmund und Kamp-Lintfort und der A3 zwischen Oberhausen und Köln viel los. Landesweit hatte die A1 mit rund 1700 Meldungen die meisten Staus. Den längsten Stau der ganzen Sommerferien gab es am 17.Juli auf der A44 Richtung Kassel - da waren es satte 30 Kilometer. Der Freitag vor Ferienbeginn war generell der Tag mit den schlimmsten Staus in diesen Sommerferien und an Freitagen war es meistens voll. Besonders schwierig war es auch in der letzten Ferienwoche und am letzten Ferienwochenende.