
Sportstätten in Essen sollen Fördergeld bekommen
Die Stadt Essen will Fördergeld vom Bund für die Sanierung von Sportanlagen bekommen. Die Politiker der Stadt haben beschlossen, sich für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu bewerben. Der Bund stellt dafür insgesamt eine Förderung in Höhe von 333 Millionen Euro zur Verfügung.
Gefördert werden kommunale Sportstätten, die öffentlich zugänglich sind und eine regionale oder überregionale Bedeutung haben. Ziel ist es, Sportanlagen moderner, barrierefrei und zukunftsfähig zu machen. Der Bund übernimmt dabei bis zu 45 Prozent der Kosten, maximal aber acht Millionen Euro pro Projekt. Den Rest muss die Kommune selbst oder mit Hilfe anderer Geldgeber finanzieren.
In Essen erfüllen zwei Projekte die Voraussetzungen für eine Förderung. Zum einen geht es um das Freibad Oststadt. Die Sanierung ist dort schon weit geplant. Die Gesamtkosten liegen bei rund 29,5 Millionen Euro. Wenn der Bund den Höchstbetrag bewilligt, könnte die Stadt dafür bis zu acht Millionen Euro bekommen.
Das zweite Projekt betrifft die Außenanlagen der Jedermannsportanlage Schillerwiese. Hier ist eine Umgestaltung geplant, die rund 6,5 Millionen Euro kosten soll. Auch dafür liegen bereits Planungen und ein Ratsbeschluss vor. Im besten Fall könnte der Bund etwa 2,9 Millionen Euro beisteuern.
Die Stadt muss ihre Anträge bis Mitte Januar 2026 beim Bund einreichen. Ob und wie viel Geld Essen am Ende erhält, entscheidet dann das Bundesprogramm.