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Aktion Lichtblicke Symbolbild
© Radio Essen
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Aktion Lichtblicke: Spenden aus Essen helfen Kindern und Familien

Mit den Spenden aus Essen unterstützt die Aktion Lichtblicke Kinder und Familien in NRW und in Essen. Hier stellen wir einige Projekte vor, die von den Spenden profitieren.

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Warmes Mittagessen in Essen und Hilfe bei den Hausaufgaben

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Die Caritas-SkF-Essen gGmbH (CSE) unterstützt mit den Kinder- und Familientischen Kinder aus Familien mit wenig Einkommen. Die Kinder haben zum Teil nur ein Elternteil und die Eltern kommen aus anderen Ländern. Sie brauchen meist dringend Hilfe bei den Hausaufgaben und beim Deutschlernen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CSE helfen beim Lernen, spielen mit den Kindern und unternehmen gemeinsam unterschiedliche Sachen. Wenn die Kinder an den Familientisch kommen, gibt es erst einmal für alle eine warme Mahlzeit. Die CSE unterstützt so regelmäßig bis zu 800 Kinder in Essen.

Die Kinder- und Familientische gibt es mittlerweile in der nördlichen Innenstadt, Kray, Altenessen-Süd, Karnap, Oststadt und Altendorf. Hier haben viele Eltern Schwierigkeiten, ihre Kinder richtig zu unterstützen. Die CSE bekommt für das Angebot keine fortlaufende Refinanzierung der Stadt Essen oder von anderen öffentlichen Trägern. Deshalb bekommen die Kinder nur dank vieler Spenden die benötigte Hilfe. Um den Kindern weiter helfen zu können, braucht die CSE weiter Spenden für die Kinder- und Familientische in Altenessen, Kray und Karnap. Die Aktion Lichtblicke unterstützt das Angebot deshalb in diesem Jahr.

Unter anderem unterstützen auch noch folgende Stiftungen und Unternehmen die Kinder- und Familientische: Deichmann-Stiftung, Anneliese Brost-Stiftung, Amprion, St. Elisabeth-Stiftung, Thelen-Gruppe, Bezirksvertretungen V und VII, Doelken-Stiftung und Stiftung VIVA-West.

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Kinder-Bibliothek für Altenessen

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Vorlesen und Bilderbücher ansehen, das macht Kindern immer viel Spaß. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kita Henrys Garten in Altenessen möchten deshalb eine Bibliothek für ihre Kinder aufbauen. Sie wollen kleine Sitzecken einrichten zum Stöbern und Vorlesen. Außerdem sollen die Kinder auch mit Tonieboxen weitere Geschichten hören. Dazu soll es kleine Kopfhörer geben.

Die Kita-Erzieherinnen wollen Bücher in mehreren Sprachen kaufen. Das hilft den Kindern, ihre Muttersprache und Deutsch zu lernen. Sie können die Begriffe so schneller miteinander verbinden und die Wörter lernen. Die 80 Kinder aus der Kita können die Bücher und Hörbücher in der Kita selbst nutzen, aber auch ausleihen. Viele Eltern können sich Bücher zuhause nämlich nicht leisten. Die Kita will außerdem einen kleinen, elektrisch unterstützen Kinderbus anschaffen, damit die ganz kleinen Kinder besser mit zu den Ausflügen kommen.

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Hansi's Hütte für Dellwig und Gerschede

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Im Hans-Gippmann-Haus zwischen Dellwig und Gerschede wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO ein neues Angebot für Kinder machen. Sie wollen die Kinder und ihre Familien vor allem in den Momenten begleiten, in denen es oft etwas wuselig wird. Wenn Kinder aus der Kita in die Grundschule gehen, lernen sie andere Kinder kennen und müssen sich an ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Tagesabläufe gewöhnen. Die Kinder können im Hans-Gippmann-Haus ihre ersten Hausaufgaben machen und miteinander darüber reden, was sie in der Schule erlebt haben.

Ein weiteres Angebot ist für Kinder, die von der Grundschule in die weiterführende Schule kommen. Auch hier gibt es neue Herausforderungen. Die Kinder brauchen Zeit, um sich an die neue Schule und ihre Klassenkameraden zu gewöhnen. Zusätzlich wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder einmal im Monat in die "Chaos-Bude" einladen. Hier gibt es Kino-Abende, Disco und es wird Karneval und Halloween gefeiert. Außerdem soll es noch ein Angebot zum gemeinsamen Kochen und Spielen für die Kinder geben, die nicht im OGS sind.

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Neue Angebote in der Bärendelle in Frohnhausen

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Kinder und Eltern, die sich bewegen, kochen, gemeinsam Ausflüge machen und dabei zusammen Deutsch lernen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO wollen in der ehemaligen Hauptschule Bärendelle in Frohnhausen viele neue Angebote machen. Eltern mit kleinen Kindern sollen so zusammenkommen und Kontakte knüpfen.

Beim gemeinsamen Kochen können die Kinder lernen, wie Gemüsesorten und Obstsorten heißen. Außerdem gibt es direkt Tipps für leckere, preiswerte Rezepte, die alle zuhause nachkochen können. Beim gemeinsamen Bewegungstreff für Kinder zwischen einem und drei Jahren können die Kinder viel lernen. Mit Musik geht sowieso alles einfacher und die Kinder lernen direkt die Musik aus anderen Ländern kennen, wenn alle zusammen singen und musizieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO wollen außerdem mit den Kindern und ihren Eltern gemeinsam Ausflüge machen und einkaufen gehen. Auch das hilft allen dabei, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und gleich auch anzuwenden.

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Soforthilfe für junge Mütter und Jugendliche in Schwierigkeiten

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In Essen geraten immer wieder "Mütter in Not". Es gibt Krisen, die nicht vorhersehbar sind oder sie bekommen nicht schnell genug finanzielle Hilfe, weil ihre Anträge auf Unterstützung in den Behörden zu langsam bearbeitet werden. Mütter in dieser Situation können sich an das Diakoniewerk wenden und bekommen hier schnell und unkompliziert Hilfe. Um helfen zu können, ist das Diakoniewerk aber auf Spenden angewiesen.

Das gilt auch für junge Erwachsene bis 23 Jahren und junge Familien, die Hilfe brauchen, wenn sie in kritische Situationen geraten. Wenn dann noch psychische Erkrankungen dazu kommen, sind diese Menschen oft überfordert. Auch hier unterstützt das Diakoniewerk in Notfällen. In der sozialen Servicestelle betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerkes im Jahr über 800 Essenerinnen und Essener. Hierher kommen oft die Eltern, die viele Kinder haben und häufig überfordert sind. Auch viele Alleinerziehende stoßen häufig an finanzielle Grenzen und kommen nicht weiter. Ihnen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerkes, die dafür ebenfalls auf ausreichend Spenden angewiesen sind.

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Was kann ich mal werden? Hilfe für psychisch kranke Jugendliche

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"Wenn ich groß bin, werde ich ..." - die Frage stellen sich viele Jugendliche. Für junge Menschen, die aufgrund psychischer Krisen stationär oder ambulant in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden, ist diese Frage besonders schwer zu beantworten. Sie können ihre eigenen Stärken nicht richtig sehen und erkennen ihre Potentiale nicht. Der Verein Unart e.V. von der Margarethenhöhe will deshalb mit Kindern und Jugendlichen in dieser Situation ein Kunstprojekt starten.

Kinder und Jugendliche können eine Gipsmaske von ihrem Gesicht machen und die Maske mithilfe der Künstlerinnen und Künstler gestalten. Sie lernen sich so besser selbst kennen und finden ihren Weg für die Zukunft. Um das Projekt im nächsten Jahr mit 35 bis 70 Kindern und Jugendlichen umsetzen zu können, benötigt der Verein finanzielle Mittel. Der Verein arbeitet mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LVR-Klinikums Essen und dem Universitätsklinikum Duisburg-Essen zusammen.

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