Schwein im Tierheim Essen

Im Januar 2019 war der Niedlichkeitsfaktor ganz weit oben. Im Tierheim im Nordviertel wurde ein kleines dunkles Hängebauch-Schwein abgegeben. Die Radio Essen-Stadtreporter haben den kleinen Racker direkt besucht. Meist passiert so etwas aber, weil die falschen Tiere als Haustiere dienen sollen.

Ein kleines dunkles Hängebauch-Schwein steht auf Stroh und guckt nach oben in die Kamera. Davor sieht man das rote Radio Essen-Mikro.
© Radio Essen/Anne Schweizer

Vom Hausschwein ins Tierheim Essen

Erst hieß die Kleine "Schnitzel" und sollte als Haustier in einer Essener Wohnung leben. Das ist aber alles andere als artgerecht! Schweine brauchen viel Platz, um sich im Dreck zu suhlen und zu graben. Außerdem brauchen sie viel aufmerksamkeit. Schweine sind nämlich besonders schlaue Tiere und langweilen sich schnell, wenn sie nicht gefordert werden. Dann werden sie oft lethargisch und quieken extrem.

Weil sich Schnitzel dazu auch nicht mit dem Hund in der Familie vertragen hat, haben die Besitzer das Schwein im Tierheim abgegeben. Da wurde es umgetauft in "Prinzessin Mononoke". Das ist eine taffe Kämpferin aus dem gleichnamigen Anime-Film. Die kleine Sau war aber zu dem Zeitpunkt nicht das einzige Schwein. Noch ein weiteres hat im Tierheim im Nordviertel gelebt.

Happy-End für Schwein im Tierheim

Prinzessin Mononoke war aber nicht lange im Tierheim Essen. Sie ist ein paar Wochen später auf einen Bauernhof gezogen. Dort lebt das Schwein artgerecht mit Besitzern, die sich auskennen. Unsere Stadtreporterin Anne Schweizer hat sich aber trotzdem sehr gefreut Prinzessin Mononoke kennenzulernen und auch zu streicheln.

Die Begegnung zwischen Stadtreporter und Schwein

© Radio Essen

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