
Gefahren in Essen auf dem Schulweg
Auf dem Weg zu der Grundschule an der Rahmstraße in Essen-Altenessen und der Grundschule im Nordviertel gibt es einige Gefahrenstellen: Unübersichtliche Kreuzungen und Querungen, zu schnell fahrende Autos, der Hol- und Bringverkehr unmittelbar vor den Schulen und zu kurze Ampelphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger. Das zeigt die Auswertung des aktuellen Schulweg-Checks. Im Sommer 2025 wurden Eltern der beiden Grundschulen und der umliegenden Kitas gebeten, gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg in einer Karte einzutragen. Sie konnten Orte markieren, die sie gefährlich fanden. Außerdem wurde abgefragt, wie die Kinder ihren Weg zurücklegen - die Mehrheit zu Fuß. Die Schulweg-Checks sind Teil des Projekts Be-MoVe der Stadt Essen, der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsmedizin Essen.
Wie macht Essen die Schulwege sicherer?
Das Amt für Straßen und Verkehr in Essen will die Gefahrenstellen im Umkreis von 200 Metern an den Schulen reduzieren. Dazu gehört ein Verbot auf dem Gehweg zu parken und Straßenüberwege durch Poller und Markierungen zu verbessern. Dort wo parkende Autos die Sicht auf Straßenquerungen einschränken, könnten ein Halteverbot eingerichtet, oder Pfosten aufgestellt werden. Konkret heißt das für die Grundschule in Altenessen: An der Schwarzen Straße und an der Rahmstraße werden von 7:30 bis 8:30 Uhr und von 11:30 bis 13 Uhr Elternhaltestellen eingerichtet, für Eltern, die ihr Kinder mit dem Auto bringen. Im Nordviertel gibt es die Elternhaltestellen schon. Dort wird außerdem geprüft, ob eine Fußgängerzone eingerichtet werden kann. Auch wird geguckt, ob die Straßenüberwege verbessert werden müssen. Für beide Schulen werden Schulwegpläne erarbeitet, die die besten Routen zur Schule zeigen.