
Schulprojekt zeigt Essen von oben
Für die Schülerinnen und Schüler des Grashof-Gymnasiums geht es am Freitag (3. Juli) hoch hinaus. Zusammen mit dem Deutschen Amateur-Radio-Club aus Bredeney schicken sie einen riesigen Gasballon bis in die Stratosphäre. Der Ballon ist mit allerlei Technik ausgestattet. Damit ist es zum Beispiel möglich, Live-Bilder von Essen im Internet zu übertragen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.07.2026 10:18
Bilder von Essen live aus der Stratosphäre
Bis in eine Höhe von 36 km wird der Ballon des Grashof-Gymnasiums und des Amateur-Radio-Clubs aus Bredeney fliegen. Dann wird er platzen und zusammen mit der Technik an einem Fallschirm wieder in Richtung Erde gleiten. Doch bis dahin wird der Ballon viele Daten sammeln. Es geht zum Beispiel um die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur in den unterschiedlichen Höhen. Diese Daten werden auch schon während des Flugs alle 10 Sekunden übertragen. Dazu kommt eine für solche Projekte ungewöhnliche Technik. Eine Spezial-Kamera sendet ständig per Funk Bilder von dem Flug. Dazu müssen die Mitglieder der Technik-AG der Schule den Ballon per Hand mit einer Spiegelantenne verfolgen. Zu sehen sind die Bilder dann über den YouTube-Kanals des Gymnasiums aus Bredeney.
Technik hält den Kontakt zu Essen
Das Projekt ist Teil des Jubiläumsprogramm des Deutschen-Amateur-Radio-Clubs in Bredeney. Der Verein wird in diesem Jahr 70 Jahre alt und hat zum Beispiel bei der Programmierung der Technik unterstützt. In der Blackbox des Ballons sind unter anderem auch zwei GPS-Tracker. Sie übermitteln unabhängig voneinander metergenau den aktuellen Standort und sammeln dabei Daten über den Weg des Ballons. Ein weiteres System hilft später die Technik nach der Landung wiederzufinden. Vor dem Start wird der Ballon mit rund 5000 Litern Helium befüllt. Am Boden wird der Ballon einen Durchmesser von ca. zwei Metern haben,- kurz vor dem Platzen in 36 km Höhe einen Durchmesser von über 11 Metern. Der Start ist für den 3. Juli um 10 Uhr geplant. Dann muss aber auch das Wetter mitspielen und die Luftsicherungsbehörde muss ihr OK geben. Radio Essen berichtet live.