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Fotograf aus Essen - zwischen Planung und Zufall
© Radio Essen / Timm Schröder
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Fotograf aus Essen - zwischen Planung und Zufall

Vor gut zehn Jahren ist Klaus Fritsche aus Essen wieder zur Fotografie zurückgekommen. Seitdem zeigt er unter anderem Essen - aus zum Teil ungewöhnlichen Perspektiven. Für ein gutes Foto gibt der Rentner alles. Passanten haben ihn schon angesprochen, weil er für Bilder auf dem Boden gelegen hat. Sein besonderer Blick für das richtige Motiv zeichnet ihn aus.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.2026 13:03

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Besondere Bilder aus Essen und Umgebung

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Für Klaus Fritsche aus Essen-Rüttenscheid ist die Fotografie mehr als nur ein Hobby. Für den Rentner ist es eine Leidenschaft. Immer wieder nimmt er sich Projekte vor, die er dann mit sehr viel Engagement umsetzt. Für einen Kalender hatte der Rüttenscheider sich zum Beispiel einmal vorgenommen, die leuchtenden Brücken rund um die Bochumer Innenstadt zu fotografieren. Rund drei Monate ist er dafür drei mal die Woche in unsere Nachbarstadt gefahren, um zum Beispiel zu verschiedenen Tageszeiten und bei verschiedenem Wetter seine Bilder zu schießen. Wie für alle seine Motive verwendet er verschiedene Techniken. Dazu gehören Langzeitbelichtungen oder das absichtliche Verwackeln von Bildern. Außerdem fotografiert er gerne bei Regen. Oft ist es der Blick für die Details, die seine Bilder zu etwas besonderem machen. Mehrere Kalender und Bücher hat der Essener schon herausgebracht. Außerdem wurden seine Bilder schon öfter ausgestellt. Sein neustes Projekt beschäftigt sich mit der Kunst an der Emscher und am Kanal.

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Fotograf aus Essen - zwischen Planung und Zufall
Fotograf aus Essen - zwischen Planung und Zufall
Fotograf aus Essen - zwischen Planung und Zufall
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Radio Essen bekommt eine exklusive Führung

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Rund 40 Fotos zeigt Klaus Fritsche noch bis zum Frühjahr 2027 im evangelischen Fachseminar für Pflegeberufe in der Nähe der A40. Zu sehen sind hier nicht nur Bilder aus Essen. Der engagierte Amateurfotograf nimmt Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder mit auf eine Reise durch das Ruhrgebiet und darüber hinaus. In Venlo drückte er auf den Auslöser als eine Frau eine Glasscheibe putzt während im Hintergrund auf einer Werbetafel drei leicht bekleidete Frauen am Strand im Wasser liegen. Was für ein Kontrast. Danach zeigt der Rüttenscheider ein Bild aus der Düsseldorfer U-Bahn. Hier spiegelt sich eine Frau in einer großen Glasscheibe vor einer einfahren Bahn. Wer genauer hinschaut, entdeckt durch die Spiegelung die Silhouette des Kopfes einer weiteren Frau. Hier kamen Zufall und Planung zusammen. Für eine weitere Reihe von Bildern hat sich der Rentner zum Teil sogar extra auf den Boden gelegt. So entstanden Bilder von der Decke des Hauptbahnhofs und der Handelsbuers in Antwerpen, des Europäischen Parlaments in Straßburg, des Eurotheums in Frankfurt und des Berliner Octagon. Was Fritsche dabei alles erlebt hat, erzählt er in unserem Interview.

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Timm Schröder
Ein besonderer Blick auf Essen und Umgebung
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Ausstellung in der EF Essen

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Bis zum Frühjahr 2027 zeigt das Evangelische Fachseminar für Pflegeberufe am Fernmeldeamt 15 in Essen die Bilder von Klaus Fritsche. Sie hängen in den Fluren vor den Klassenzimmern in der 7. Etage. Geöffnet sind die Räume von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Den neuen Kalender zu "Kunst an Emscher und Kanal" für das Jahr 2027 gibt es online und im Buchhandel. Je nach Größe kostet er zwischen 21 und 75 Euro.

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