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Schüler aus Essen bekommen Fahrt nach Berlin geschenkt
© Noppasin / getty
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Schüler aus Essen bekommen Fahrt nach Berlin geschenkt

Die Krupp-Stiftung aus Essen schickt zehn Schulklassen in die Hauptstadt. Da lernen sie alles über jüdisches Leben in Deutschland.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 15:20

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Was enthält die Fahrt nach Berlin für Schulen aus Essen?

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Zehn Schulklassen aus Essen bekommen eine Fahrt nach Berlin geschenkt. Da machen sie vor allem Workshops im Jüdischen Museum und lernen alles über jüdisches Leben in Deutschland. Die Kosten für die Fahrt übernimmt die Krupp-Stiftung. Das umfasst die An- und Abreise, bis zu drei Übernachtungen mit Verpflegung und die Eintrittsgelder für Museen und Gedenkstätten. Pro Gruppe stehen 10.000 Euro zur Verfügung.

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Welche Schulen aus Essen fahren nach Berlin?

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19 Schulklassen aus Essen hatten sich für die Fahrt beworben. Die Stadt Essen hat zehn Klassen davon ausgelost. Gewonnen haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zwölf. Sie kommen von der Alfred-Krupp-Schule in Frohnhausen, der Bertha von Suttner Realschule in Rüttenscheid, dem Don-Bosco-Gymnasium in Borbeck, der Elsa-Brändström-Realschule in Bergerhausen, der Franz-Dinnendahl-Realschule in Kray, der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf, der Gesamtschule Holsterhausen, der Johannes Kessels Akademie in Werden, der Helen-Keller-Schule im Nordviertel und dem Nikolaus-Groß-Kolleg im Südostviertel.

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Warum bietet die Krupp-Stiftung aus Essen die Fahrt an?

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Die Krupp-Stiftung aus Essen bietet die Fahrten schon zum dritten Mal an. Damit würdigt sie Berthold Beitz, der lange Vorsitzender der Stiftung war. Er hatte während des zweiten Weltkriegs hunderten jüdischen Menschen das Leben gerettet. Die Fahrten sollen zur deutsch-jüdischen Verständigung beitragen und Schülerinnen und Schüler auf falsche Informationen in den Sozialen Medien aufmerksam machen. Gleichzeitig sieht sich die Krupp-Stiftung in der Verantwortung für diese Themen. Denn: Sie trägt den Namen von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der Kriegsverbrechen unterstützt hat.


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