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Rot-Weiss Essen mit Spektakel gegen Aue
© Thorsten Tillmann / FUNKE Foto Services
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Rot-Weiss Essen mit Spektakel gegen Aue

Drei Traumtore im ersten Durchgang brachten RWE gegen Erzgebirge Aue auf die Siegerstraße. Zwischenzeitlich wurde es trotzdem nochmal eng. Alle Infos zum Spiel findet ihr hier.

Veröffentlicht: Samstag, 14.03.2026 12:05

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RWE mit Traumtorspektakel

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Rot-Weiss Essen startete gegen Erzgebirge Aue aktiv in die Partie. Im Duell zweier Mannschaften mit Bergbauvergangenheit sorgte RWE-Flügelspieler Ramien Safi bereits nach wenigen Augenblicken für die erste Großchance. Über die rechte Seite zog er in den Strafraum der Gäste und kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch sein Schuss aus spitzem Winkel wurde von Aues Torwart Martin Männel pariert.

In der 28. Spielminute brachte Brumme einen Freistoß von der linken Seite gefährlich vor das Tor. Aues Hintermannschaft kam zwar an den Ball, konnte die Kugel jedoch nicht entscheidend klären. Rot-Weiss Essen setzte nach und machte die Situation über zwei Stationen erneut scharf, bis der Ball schließlich bei Torben Müsel landete. Mit dem Rücken zum Tor stehend schob er den Ball überraschend mit der Hacke ins lange Eck ein.

Keine fünf Minuten später folgte das nächste Traumtor: Aus rund 40 Metern fasste sich der unbedrängte Jannik Hofmann ein Herz und versenkte den Ball mit einem wuchtigen Distanzschuss im Winkel. Trotz der großen Entfernung war Torhüter Martin Männel bei diesem Treffer chancenlos.

Beflügelt von den beiden Toren setzte Rot-Weiss Essen weiter nach. In der 37. Minute bekam Erzgebirge Aue eine weitere Situation nicht geklärt. Diesmal war es Marek Janssen, der aus halblinker Position mit einem starken Abschluss den Ball im linken Winkel unterbrachte.

Kurz vor der Pause gelang Aue jedoch noch der Anschlusstreffer. Ein Angriff über die rechte Seite wurde zielstrebig in die Mitte gespielt, wo Jannic Ehlers zum Abschluss kam. Sein Schuss aus etwa 16 Metern wurde unhaltbar für Jakob Golz abgefälscht.

Wenig später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach einem unterhaltsamen ersten Durchgang mit vier Treffern ging Rot-Weiss Essen mit einer 3:1-Führung in die Kabine.


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Rot-Weiss Essen zwischen Dämpfer und Pfostenglück

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Der zweite Durchgang begann deutlich weniger spektakulär als die erste Halbzeit. Auf Essener Seite häuften sich einige Fehlpässe, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Gleichzeitig war zu spüren, dass die Gäste aus dem Erzgebirge durch ihren Treffer in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs neues Selbstvertrauen gewonnen hatten und weiterhin an einen Punktgewinn glaubten.

In der 61. Spielminute konnten die Gäste dann tatsächlich nachlegen. Nach einem langen Einwurf kam Marcel Bär per Kopf zum Abschluss. Der Ball segelte über mehrere Essener hinweg und schlug im langen Eck ein. Bei dieser Szene sah die Hintermannschaft von Rot-Weiss Essen nicht gut aus, plötzlich war Erzgebirge Aue mit dem 3:2 wieder im Spiel.

Rund 20 Minuten vor dem Ende hatten die Auer sogar den Ausgleich auf dem Fuß, oder besser gesagt auf dem Kopf. Nach einer Flanke kam Günther-Schmidt aus zentraler Position völlig frei zum Kopfball. Jakob Golz reagierte bei seinem Comeback jedoch stark: In der Manier eines Handballtorhüters parierte er den Abschluss und lenkte den Ball gerade noch an den Pfosten.

Mehr oder weniger aus dem Nichts sorgte Rot-Weiss Essen schließlich für die Entscheidung. Nach einem spielerisch sauber ausgespielten Konter steckte Abiama den Ball auf Kaito Mizuta durch, der das Spielgerät aus rund 14 Metern souverän zum 4:2-Endstand im Tor unterbrachte.

Damit blieb es bis zum Schlusspfiff. Rot-Weiss Essen sicherte sich in einem packenden Spiel drei wichtige Punkte im Rennen um den Aufstieg und die DFB-Pokal-Plätze. Da Lokalrivale MSV Duisburg im Parallelspiel Punkte liegen ließ, kletterte RWE dank des Sieges auf den Relegationsplatz.

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