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Radschnellweg in Essen: Bauarbeiten verzögern sich
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
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Radschnellweg in Essen: Bauarbeiten verzögern sich

Zwischen Essen und Gelsenkirchen soll irgendwann einmal der Radschnellweg verlaufen. Ein Teilstück wird aber erst später fertig.

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Wo kann ich in Essen über den RS1 fahren?

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Er soll die A40 für Fahrräder werden - nur ohne Stau: Der Radschnellweg RS1 von Moers bis Hamm, und damit auch durch Essen. Zwischen dem Mülheimer Hauptbahnhof und der Uni im Nordviertel ist die Strecke schon ausgebaut und seit 2025 auch vollständig asphaltiert. Das Stück zwischen dem Nordviertel und der Gelsenkirchener Stadtgrenze fehlt aus Essener Sicht noch.

Dieses Stück ist nochmal in mehrere Teilstücke unterteilt. Auf einem davon sind im letzten Sommer die Bauarbeiten gestartet. Es geht um das Stück zwischen der Gelsenkirchener Stadtgrenze und dem Bahnhof Essen-Kray Nord. Eigentlich sollte es bis Mitte dieses Jahres fertig werden. Daraus wird aber nichts, sagt Straßen NRW auf Radio Essen-Nachfrage.

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Bau des Radschnellwegs in Essen: Warum verzögern sich die Arbeiten?

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Das Teilstück des RS1 in Essen soll stattdessen erst bis Ende des Jahres fertig werden. Weiter konkretisieren kann Straßen NRW den Zeitraum nicht. Der Grund für die Verzögerung: Im Boden wurden alte Leitungen entdeckt, die nirgends eingezeichnet waren und erst noch woandershin verlegt werden mussten.

Fertig sind schon die Arbeiten an der Entwässerung im Boden, die Böschungen, und die Frostschutzschicht auf dem Fahrradweg. Auch die Rampe von der Rotthauser Straße zum RS1 ist fertig. Als nächstes wird an der oberirdischen Entwässerung gearbeitet, die Strecke wird asphaltiert und die Brücke über der B227 (Hattinger Straße in Gelsenkirchen) wird saniert sowie die Unterführung zur Grimbergstraße in Leithe. Wegen der Brückenarbeiten ist sei dieser Woche ein Netz unter der Brücke an der Hattinger Straße montiert. Das soll davor schützen, dass keine Teile auf die Straße fallen. Außerdem gilt dort aktuell Tempo 30.

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Wann wird der RS1 in Essen fertig?

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Neben dem Teilstück zwischen der Gelsenkirchener Stadtgrenze und dem Bahnhof Essen-Kray Nord gibt es noch zwei weitere unfertige Teilstücke in Essen. Für das Stück zwischen dem Bahnhof Kray-Nord und dem Stoppenberger Bach laufen die Vorplanungen. Wann es dort los geht ist noch völlig unklar. Für das weitere Stück bis zu Uni wurden die Planungen schon mit der Deutschen Bahn abgestimmt. Da müssen zwischen Gelsenkirchener Straße und Schützenbahn erstmal Bahngleise zum Evonik-Werk umverlegt werden, damit dort der RS1 gebaut werden kann.

Die genaue Route findet Ihr hier.

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