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Polizei Essen ermittelt: Streit in Freibad eskaliert
© Radio Essen / Julia Crüsemann
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Polizei Essen ermittelt: Streit in Freibad eskaliert

Die Polizei Essen ermittelt nach einer Auseinandersetzung im Freibad Steele. Noch sind aber viele Fragen offen. Der Verein Steele 11 hat bereits reagiert.

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Was ist in Essen im Freibad Steele passiert?

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Die Polizei Essen wurde am Samstagnachmittag (27. Juni) um 16:30 Uhr ins Freibad nach Steele gerufen. Es gab eine Auseinandersetzung zwischen dem Personal im Freibad und Badegästen, bestätigt ein Sprecher der Essener Polizei auf Radio Essen-Nachfrage. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und befragt Zeugen. Es gäbe aber viele Zeugen und Aussagen über den Vorfall, erklärt der Sprecher der Essener Polizei weiter. Deshalb sind am Montag (29. Juni) zu der Auseinandersetzung keine weiteren Einzelheiten bekannt. Der Verein reagiert aber bereits und leitet Maßnahmen ein. Ein Mitarbeiter ist momentan nicht im Dienst. Er selbst hat sich bei Radio Essen gemeldet und berichtet davon, angegriffen worden zu sein. Was genau passiert ist, ermittelt gerade die Polizei. Die Person, die am Streit beteiligt war, ist danach geflüchtet. Die Polizei kann also nur mit dem Schwimmmeister und den Zeugen sprechen. Die Ermittlungen laufen noch.

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Wie reagiert in Essen der Verein Steele 11?

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In Essen betreibt der Verein Steele 11 seit über 80 Jahren erfolgreich das Freibad in Steele. Das Freibad wurde nach dem der großen Hochwasserkatastrophe komplett saniert. Dabei haben die Vereinsmitglieder tatkräftig mitgeholfen. Auch das Freibad kann der Verein nur mit Unterstützung der Vereinsmitglieder betreiben.

Bisher sei man immer stolz darauf gewesen, dass man ohne Sicherheitspersonal auskommen würde, erklärt die Vereinsvorsitzende Hannelore Rottmann im Gespräch mit Radio Essen. Der Verein hat sich am Montagabend bei einer Krisensitzung mit dem Vorstand von dem Mitarbeiter gütlich getrennt, erklärt die Vereinsvorsitzende Hannelore Rottmann. Sie erklärt weiter, dass die Mitglieder des Vereins im Freibad immer wieder beschimpft werden. Manche Badegäste würden ohne Badebekleidung ins Bad kommen und sich nicht an die Regeln halten. Der Verein will aber weiterhin kein Sicherheitspersonal einsetzen. Das würde den Verein aber Geld kosten. Die Eintrittspreise kann der Verein nicht erhöhen, weil sie verpflichtet sind, die Eintrittspreise zu nehmen, die die Stadt Essen festlegt. In der kommenden Saison soll es aber dem Personal ein Deeskalationstraining angeboten werden, sagt die Vereinsvorsitzende.

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Wie oft ist in Essen die Polizei in den Freibädern im Eimsatz?

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In der letzten Freibadsaison in Essen gab es insgesamt 18 Einsätze der Polizei direkt in den Freibädern. Das zeigt die Auswertung der Stadt Essen. Seit die Freibäder in diesem Jahr geöffnet haben, hatte die Polizei bis zum 28. Juni bereits 96 Einsätze an allen Freibädern. Bei den meisten Einsätzen muss sich die Polizei außerhalb der Freibäder auf den Parkplätzen um Verkehrsdelikte kümmern. Wegen Körperverletzung war die Polizei 6 Mal im Grugabad, drei Mal im Freibad Dellwig, zwei Mal im Freibad Steele, ein Mal im Freibad Kettwig und einmal im Oststadtbad wegen gefährlicher Körperverletzung. Dabei geht es bei Körperverletzungen meist darum, dass sich Menschen anrempeln und danach weiter streiten.

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Wie viele Badegäste waren am heißen Wochenende in Essen in den Freibädern?

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In Essen wurden am heißen Wochenende 27. und 28. Juni keine Besucherrekorde gebrochen. Die Freibäder waren alle sehr voll. Am Samstag waren zum Beispiel 5895 Badegäste im Grugabad, 4256 Badegäste im Freibad Kettwig und 2632 im Oststadtbad. Auch im Freibad Hesse in Dellwig war es am Samstag sehr voll mit 4201 Badegästen. Ins Freibad Steele kamen die meisten Badegäste in der Woche schon am Freitag. Da waren 1020 Badegäste im Freibad. Der letzte Rekord im Grugabad war am 22.06.25 mit 6071 Gästen. Im Grugabad soll bis zu den Sommerferien das Wellenbecken repariert werden, versprechen die Sport- und Bäderbetriebe.

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