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Parkhäuser in Essen sollen sicherer und sauberer werden
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Parkhäuser in Essen sollen sicherer und sauberer werden

Das Parken in Essen in den Parkhäusern soll angenehmer und sicherer werden. Radio Essen hat mit den Nutzern gesprochen.

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Wo parkt man in Essen sauber und sicher?

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In Essen gibt es, wie in vielen anderen Städten auch, in der Innenstadt angenehme und unangenehme Parkhäuser. Die Stadt will schon länger dafür sorgen, dass sich die Gäste in der Innenstadt wohl fühlen. Das fängt bereits in den Parkhäusern an. Die Parkhäuser sollten hell und sauber sein. Es sollte möglichst nicht schlecht riechen. Schilder sollten für eine gute Orientierung sorgen. Die Stadt hat inzwischen mit den Betreibern der Parkhäuser in der Innenstadt gesprochen und es gibt erste Verbesserungen. In den Parkhäusern am Gildehof wurden neue Hinweisschilder angebracht. Im Parkhaus am Kennedyplatz wurde in der unteren Etage eine neue Notrufsäule installiert. Bei einer Radio Essen-Umfrage im Parkhaus an der Lindenallee haben wir das gehört.

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Bartl Anna
Radio Essen-Umfrage am Parkhaus Lindenallee
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In welchen Parkhäusern in Essen fühlen sich die Autofahrer nicht wohl?

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Im Parkhaus an der Rathausgalerie in Essen zum Beispiel fühlen sich viele nicht wirklich wohl. Autofahrerinnen und Autofahrer nutzen das Parkhaus, weil sie von hier aus schnell in die Innenstadt kommen und in der Rathausgalerie direkt oben drüber einkaufen gehen können. Das Parkhaus wird mit Videokameras überwacht. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes sind im Parkhaus unterwegs. Trotzdem fühlen sich Autofahrerinnen und Autofahrer hier nicht wohl, erzählen sie bei einer Radio Essen-Umfrage. In einigen Parkhäusern suchen sich auch immer wieder Wohnungslose und Drogenkonsumenten ihren Unterschlupf, was bei vielen ein unbehagliches Gefühl auslöst.

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Bartl Anna
Radio Essen-Umfrage Parkhaus Rathausgalerie
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Wo können in Essen Autofahrerinnen und Autofahrer noch parken?

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In der Innenstadt in Essen gibt es noch weitere Parkmöglichkeiten. Autofahrerinnen und Autofahrer können auf den 1200 Parkplätzen entlang der Straßen parken. Dort müssen sie aber auch, wie in den Parkhäusern, Gebühren bezahlen. Für einige sind deswegen das Centro in Oberhausen oder das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim eine Alternative. Dort kostet das Parken nichts. Das wird von vielen immer wieder als Argument angeführt, warum sie nicht in die Innenstadt kommen.

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In welchen Parkhäusern in Essen soll sich noch etwas ändern?

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Die Stadt Essen hat mit einem Kriterienkatalog 18 Parkhäuser in der Innenstadt überprüft. Dabei wurde in 13 Parkhäusern eine bedenkliche Sicherheitslage festgestellt. In den meisten Parkhäusern ist zwar vor allem in den Abendstunden ein Sicherheitsdienst unterwegs, aber es gibt noch Nachholbedarf bei der Videoüberwachung und bei der Beleuchtung. Außerdem sind nicht überall Notrufknöpfe vorhanden. Die Stadt hat auch in ihren eigenen Parkhäusern damit Probleme. Zum Beispiel an der Parkpalette am Gänsemarkt muss das alles noch verbessert werden. Die Parkpalette befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Sie wird aber erst einmal nicht saniert, weil das nicht wirtschaftlich ist. Für einige Zeit war auch das Parkhaus an der Schützenbahn geschlossen. Die Betreiber haben inzwischen aber bestimmte Bereiche wie die gesamte untere Etage abgesperrt, erklärt eine Sprecherin der Stadt Essen auf Radio Essen-Nachfrage. Jetzt ist das Parkhaus wieder geöffnet. Dauerhaft geschlossen ist das Parkhaus an der Maxstraße.

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Parkhäuser in Essen sollen sicherer und sauberer werden
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Warum gibt es in Essen immer wieder Probleme in den Parkhäusern?

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In Essen kontrollieren die Polizei und die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes regelmäßig. Allerdings sind Parkhäuser Privatgelände und die Polizei kann hier nur eingreifen, wenn sie gerufen wird. Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes können hier ebenfalls nicht tätig werden. Die Stadt Essen setzt deswegen auf Prävention und Angebote für Menschen mit Drogenproblemen. Streetworker der Suchthilfe direkt und und der Diakonie sind in der Innenstadt unterwegs und sprechen die Konsumenten an und weisen sie auf die Hilfsangebote hin. Deshalb sammeln sich gerade viele Menschen, die Drogen konsumieren rund um die Hoffnungsstraße, an der Viehofer Straße, am Viehofer Platz und am Rheinischen Platz sowie in den angrenzenden Seitenstraßen. Es findet ein Verdrängungsprozess statt, der die Menschen in diese Straßen treibt, erklärt die Stadt Essen. Nicht alle Menschen haben keine Wohnung. Manche wohnen auch gar nicht in Essen, nehmen aber hier Drogen und halten sich in Essen auf.

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