
Wofür wird in Essen protestiert?
Sie fordern in Essen:
"Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!"
Mit dem Ostermarsch startet am Samstag (4. April) wieder eine große Protestaktion durch das Ruhrgebiet. Gefordert werden Verhandlungen zur Beendigung von Kriegen und ein Stopp von Waffenlieferungen sowie die Einhaltung des Völkerrechts. Zudem geht es um Abrüstung, den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland und mehr Investitionen in Soziales, Bildung und Klimaschutz statt höherer NATO-Ausgaben. Außerdem werden eine neue Friedensordnung, Schutz für Kriegsdienstverweigerer, die Ablehnung der Wehrpflicht und ein Ausstieg aus der Atomenergie verlangt.
Am Sonntag (5. April) kommt die Demo in Essen an. Die Polizei rechnet mit 100 Teilnehmenden. Sie versammeln sich um 10 Uhr vor der Marktkirche, es werden ein paar Reden gehalten und dann geht es weiter nach Gelsenkirchen. Die Endstation ist am Montag (6. April) in Dortmund. Da rechnet die Polizei mit 700 Teilnehmenden.