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Kutel-Gelände in Essen-Altenessen wird zum Wohngebiet
© Stadt Essen, RVR, Luftbild 2020
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Neue Pläne in Essen für Wohnungen auf dem Kutel-Gelände

In Essen stehen die Gebäude am alten Kutel-Gelände schon sehr lange leer. Die Stadt wirft jetzt den Bauturbo an und macht neue Pläne.

Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 10:24

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Wie sehen in Essen die neuen Pläne für das Kutel-Gelände aus?

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In Essen sollen auf dem alten Kutel-Gelände zwischen Palmbuschweg, Köln-Mindener-Bahn und der Berne in Altenessen-Süd zehn neue Wohngebäude gebaut werden. 40 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert, 60 Prozent frei finanzierte Wohnungen werden. Auf dem Gelände soll außerdem eine Kita für sechs Gruppen gebaut werden. Dazu sollen zwei seniorengerechte Wohngruppen entstehen.

Die Häuser sollen drei bis fünf Geschosse haben und sind damit ähnlich hoch wie die Häuser in der Umgebung. In der Mitte des Quartiers soll es einen kleinen Platz geben und eine Allee. Rundherum viel Grün und freie Flächen, das soll für ein besseres Klima sorgen und der Regen soll besser versickern. Autos sollen gar nicht erst ins Quartier reinfahren, sondern direkt in der Tiefgarage auf einem der 390 Stellplätze parken.

Vorher hatte die Stadt allerdings deutlich mehr Wohnungen geplant. Viele Anwohnerinnen und Anwohner waren deshalb besorgt, dass es zu viel Verkehr rund um das Gelände geben wird. Daraufhin hatte die Stadt die Planungen gestoppt. Jetzt gibt es die neuen Pläne für die drei Hektar große Fläche.

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Neue Pläne in Essen für Wohnungen auf dem Kutel-Gelände
© MAX OFFICE GmbH
So könnte es in Zukunft aussehen.
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Wie will die Stadt Essen die Pläne für das Kutel-Gelände umsetzen?

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Für die neuen Planungen in Essen will die Stadt den Bauturbo nutzen. Das neue Gesetz gibt der Stadt die Möglichkeit, die Pläne ohne eine lange Vorbereitungszeit umzusetzen. Die Politikerinnen und Politiker sollen im Stadtplanungsausschuss Anfang Juli den neuen Plänen zustimmen. Dann sollen Anwohnerinnen und Anwohner informiert werden.

Im Vergleich zu den alten Plänen wird es aber deutlich weniger Verkehr geben. Die Autos sollen über den Palmbuschweg ins Quartier fahren. Zusätzlich dazu soll ein Radweg gebaut werden, der entlang des Bahndamms verläuft und den Bahnhof Altenessen mit dem Kaiser-Wilhelm-Park verbindet. Die Stadt behält trotz der viel kürzeren Planungsphase trotzdem die Hoheit über die Planungen. Das Verfahren für die Baugenehmigung kann parallel verlaufen, wird aber länger dauern als das Zustimmungsverfahren für die Pläne.

Das Gelände gehört zu den Lost Places in der Stadt. Dort brennt es immer wieder und die Feuerwehr kommt nur schwer in die alten Gebäude rein. Das Gelände ist inzwischen stark verwildert.

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Wie reagieren in Essen Politikerinnen und Politiker?

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Die Politikerinnen und Politiker in Essen machen noch weitere Vorschläge für die Neubauten auf dem alten Kulte-Gelände. Sie wünschen sich Dachgärten, die alle gemeinsam nutzen können und hoffen, dass sich so die neuen Nachbarn kennenlernen. Die öffentlichen, teilöffentlichen und privaten Flächen sollen mit ausreichend Sitz- und Spielmöglichkeiten schön gestaltet werden. Es soll viele Bäume und Grün geben im Quartier, damit es auch an heißen Tagen dort kühle Ecken gibt. Außerdem soll es jeweils ein großer Baum gepflanzt werden alle fünf Stellplätzen. Auch die Energieversorgung soll nachhaltig funktionieren und es soll ein ausreichendes Angebot für E-Mobilität geben.

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