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„Mobilitea“ in Essen: Wie Tee Menschen zusammenbringt
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
Hier gibt es heißen und nette Gespräche
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„Mobilitea“ in Essen: Wie Tee Menschen zusammenbringt

In Essen verbindet „Mobilitea“ Menschen: Was als Uni-Projekt mit Lastenrad begann, ist heute ein mobiler Teewagen für Begegnung in acht Stadtteilen. 

Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 11:09

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Studentin aus Essen möchte Menschen zusammenbringen

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In Essen hat eine Studentin ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: „Mobilitea“. Entwickelt wurde das von Laura Schöller, die schon vor neun Jahren mit einer einfachen Idee gestartet hatte. Damals fuhr sie mit einem Lastenfahrrad durch den Essener Norden, schenkte Tee aus und kam so ganz unkompliziert mit Menschen ins Gespräch. Zu dieser Zeit lebten viele Geflüchtete aus Syrien in Notunterkünften. Für manche Anwohner war die Situation ungewohnt und sorgte für Unsicherheit. Genau hier wollte Laura Schöller ansetzen: Sie brachte alteingesessene Nachbarn und neu Zugezogene zusammen – bei einer Tasse Tee und in entspannter Atmosphäre. So entstand ein Ort für Begegnung und Austausch.

Was als Uni-Projekt begann, entwickelte sich schnell weiter. Das Lastenrad wurde auf Dauer zu klein, doch mit finanzieller Unterstützung und Hilfe der Stadt Essen konnte das Projekt wachsen. Heute ist „Mobilitea“ ein kleiner, grüner Lastwagen, der durch die Stadt fährt. Er hält an, klappt seine Seiten auf und lädt Menschen dazu ein, stehen zu bleiben, Tee zu trinken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Inzwischen ist der mobile Teewagen in acht Stadtteilen unterwegs und macht regelmäßig Halt in Parks und auf öffentlichen Plätzen – immer mit dem Ziel, Menschen miteinander zu verbinden.

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„Mobilitea“ in Essen: Wie Tee Menschen zusammenbringt
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
Laura Schöller, Erfinderin des Mobilitea-Projekts
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Dieser Tee kommt besonders gut in Essen an!

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Bei einer Umfrage unseres Radio Essen-Stadtreporters beim „Mobilitea“ wird schnell klar, welche Teesorten bei den Essenerinnen und Essenern besonders beliebt sind: Viele Erwachsene greifen am liebsten zu marokkanischer Minze, während Kinder vor allem Früchtetee trinken. Das sei in allen Stadtteilen ähnlich, erzählen Laura und ihre Kollegin Alexa. Oft bringen Mütter selbst gebackene Süßigkeiten mit und versüßen damit ihren Kindern und den Nachbarinnen den Nachmittag. Laura und Alexa dürfen natürlich immer wieder probieren – lecker ist das auf jeden Fall. Mit einem Augenzwinkern sagen die beiden aber auch: Das macht sich inzwischen ein bisschen an den Hüften bemerkbar.

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Alexa
Marokkanische Minze sehr beliebt
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