
Feuerwehr Essen mit vielen Kräften im Einsatz
In Essen hat es am Feiertag mehrere Brände gegeben. In der Innenstadt haben während der Demonstrationen von Rechtsextremen und gegen Rechts mehrere Mülltonnen und eine Matratze gebrannt. Diese Feuer waren aber schnell gelöscht. Bei anderen hat es länger gedauert. Zwischenzeitlich musste die Hauptwache von Kräften der freiwilligen Feuerwehren nachbesetzt werden. Die Einsätze in chronologischer Reihenfolge.
Gartenlauben in Essen-Bergeborbeck brennen
In der Nacht auf den 1. Mai war in Bergeborbeck eine große Rauchwolke zu sehen. An der Alten Bottroper Straße stand gegen 2.30 Uhr eine große Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in Vollbrand. Die Flammen drohten auch auf eine zweite Laube überzugreifen. Die Feuerwehr war rund vier Stunden im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Trotzdem wurde eine Laube komplett zerstört, die andere teilweise. Am Einsatzort wurden mehre Gasflaschen gefunden. Bei einer strömte Gas aus, die Feuerwehr hat sie deswegen in einen Gartenteich geworfen. Die anderen Gasflaschen wurden gekühlt.
Küchenbrand in Essen-Altendorf
Am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr wurde die Feuerwehr Essen zur Hirtsieferstraße in Altendorf gerufen. Dort hat eine Küche gebrannt, das Treppenhaus war komplett verraucht. Das Feuer war schnell gelöscht, allerdings mussten fünf Menschen vom Notarzt untersucht werden. Eine Person kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Wieder Laubenbrand in Essen
Kurz darauf, gegen 14.20 Uhr hat wieder eine Laube in einem Garten gebrannt, in der Straße Distelbeckhof in Katernberg. Auch hier war eine große Rauchwolke zu sehen.
Großer Holzstapel in Essen brennt
Den längsten Einsatz hatte die Feuerwehr Essen dann ab 20 Uhr in der Straße "Im Hesselbruch" in Bergeborbeck - ganz in der Nähe des ersten Einsatzortes aus der Nacht. Dort schlugen ihnen sehr hohe Flammen aus einem großen Holzstapel entgegen. Die Rauchwolke war im ganzen Stadtteil zu sehen und zu riechen. Mit einem Bagger mussten die Einsatzkräfte den Holzstapel auseinander ziehen, um an alle Glutnester zu kommen. Das Technische Hilfswerk hat die Feuerwehr dabei unterstützt. Der Einsatz war erst gegen 3 Uhr in der Nacht auf Samstag beendet.
In allen Fällen ermittelt die Polizei, wie es zu den Bränden kommen konnte.


