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Marode Brücken in Essen: Hilft die KI?
© Martin Möller/FUNKE Foto Services
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Marode Brücken in Essen: Hilft die KI?

Zwei Autobahnen in Essen sind Teil eines Pilotprojekts. Mit künstlicher Intelligenz soll der Zustand der Brücken durchgehend überprüft werden.

Veröffentlicht: Freitag, 27.02.2026 13:22

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Schäden an Autobahnbrücken in Essen sollen schneller erkannt werden

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Wenn eine Autobahnbrücke kaputt ist, wird sie zur Sicherheit meistens direkt gesperrt. Davon sind auch die Autobahnbrücken in Essen nicht verschont. Das zeigt das jüngste Beispiel der A52. Bald könnte sich das aber ändern. Mit einem neuen KI-Tool sollen Schäden in Zukunft schneller erkannt und somit früher repariert werden können.

Die Autobahn GmbH testet im Ruhrgebiet ein KI-gestütztes Brückenmonitoring - unter anderem auf der A40 und auf der A52 bei Mülheim an der Ruhr. Dafür werden ausgewählte Autobahnbrücken mit Sensoren ausgestattet. Diese messen dann zum Beispiel das Schwingungsverhalten oder auch die Temperatur. Die ermittelten Daten werden von einer künstlichen Intelligenz analysiert und ausgewertet. So sollen Muster erkannt und vor potenziellen Schäden frühzeitig gewarnt werden. So kann die Autobahn GmbH punktuelle Sanierungen durchführen und ist nicht mehr auf starre Prüfintervalle angewiesen.

Allein im Bereich Essen müssen in den kommenden zehn Jahren knapp die Hälfte aller insgesamt 650 Brücken modernisiert werden, heißt es von der Autobahn GmbH.

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