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Mann in Essen verprügelt Ex-Freundin und flüchtet durch den Stadtverkehr
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Mann in Essen verprügelt Ex-Freundin und flüchtet durch den Stadtverkehr

Am Samstagabend (11. Mai) hat ein Mann am Essener Hauptbahnhof seine Ex-Freundin verprügelt. Dann ist er über eine viel befahrene Straße geflüchtet. Autos mussten bremsen und ausweichen.

Veröffentlicht: Sonntag, 12.05.2024 14:23

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Mann in Essen verprügelt Ex-Freundin und flüchtet

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Am Samstagabend (11. Mai) hat ein Mann am Essener Hauptbahnhof seine Ex-Freundin verprügelt und ist dann in Richtung Huyssenallee geflohen. Die Aktion war keinesfalls ungefährlich. Auf der stark befahrenen Straße mussten Autos bremsen und ausweichen. Der Vorfall begann gegen 22 Uhr. Eine Filialmitarbeiterin machte die Bundespolizisten auf einen Mann aufmerksam, der gerade zuvor seine ehemalige Lebensgefährtin verprügelt und dann die Flucht ergriffen hatte. Die Beamten trafen den 27-Jährigen gemeinsam mit der 21-jährigen Frau an der Südseite des Hauptbahnhofs an und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Der sprintete dann aber fluchtartig in Richtung Huyssenallee. Auf der stark befahrenen Straße mussten mehrere Fahrzeuge stark abbremsen und auch ausweichen, um eine Kollision mit dem Mann zu verhindern. Als einer der Polizisten ihn an seinem T-Shirt ergreifen konnte, riss er sich los. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um ihn zu stoppen.

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Essen Hauptbahnhof: Mann leistet heftigen Widerstand

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Die Beamten wollten ihn daraufhin fesseln - dagegen wehrte sich der 27-Jährige stark, verschränkte seine Arme unter dem Körper und versuchte sich wieder aus den Griffen zu befreien. Zeitgleich erschien der Bruder des Mannes, schrie die

Polizisten an und bedrängte diese. Auch er ignorierte zunächst die Anweisungen. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zur Bundespolizeiwache. Auf dem Weg dorthin stemmte er sich gegen die Laufrichtung und ließ sich mehrfach fallen. Wenig

später klagte er über Schmerzen im Brustbereich und über Reizungen in den Augen. Die Beamten wuschen dem Beschuldigten die Augen aus und riefen einen Rettungswagen. Die Sanitäter untersuchten den 27-Jährigen. Kurz darauf händigte der Mann den Polizisten einen Personalausweis aus. Diese stellten jedoch schnell fest, dass es sich dabei um den Ausweis seines Bruders handelte. In der Geldbörse fanden sie dann das Ausweisdokument des 27-Jährigen auf. Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

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