
Bundespolizei greift in Essen nach Belästigung ein
Am Dienstag (3. Februar) hat die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof einen Mann gestoppt, der mehrfach fremde Frauen umarmt und beleidigt haben soll. Gegen 15:20 Uhr wandte sich eine 25-jährige Frau an Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die sich in einer Drogerie im Hauptbahnhof aufhielten. Sie sagte, dass sie kurz zuvor von einem unbekannten Mann umarmt worden sei. Die hinzugerufenen Bundespolizisten trafen vor Ort auf einen 31-jährigen Mann. Er erklärte den Beamten, er sei auf der Suche nach einer Lebensgefährtin und habe deshalb Frauen umarmt. Weitere Angaben machte er nicht. Außerdem weigerte er sich, seine Personalien anzugeben.
Als die Polizisten den Mann zur Wache bringen wollten, beleidigte er die junge Frau und versuchte, schnell auf sie zuzulaufen. Weil ein Angriff nicht ausgeschlossen werden konnte, brachten die Beamten den Mann zu Boden und fixierten ihn. Auch auf dem Weg zur Dienststelle leistete er Widerstand. Ein Fingerabdruckscan bestätigte später seine Identität. Nach einem Platzverweis durfte der Mann die Wache verlassen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.