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Krötenwanderung in Essen - Vorsicht auf den Straßen
© Stadt Essen, Elke Brochhagen
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Krötenwanderung in Essen - Vorsicht auf den Straßen

Wenn es hier in Essen wieder milder wird, machen sich Kröten, Molche und Salamander auf den Weg zurück in ihre Tümpel, Teiche und Pfützen. Dabei überqueren sie auch Straßen. Hier müsst Ihr besonders aufpassen.

Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 15:21

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Warum sind Kröten in Essen auf den Straßen?

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Sobald es in Essen wieder wärmer wird, kommen Erdkröten, Grasfrösche, Teich- und Bergmolche und Feuersalamander aus ihrer Winterruhe und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Das können Tümpel, Teiche und Weiher sein, aber auch ganz einfach Pfützen. Dort pflanzen sich die kleinen Tiere dann fort. Im gesamten Stadtgebiet müssen die Kröten dafür allerdings Straßen, Rad- und Fußwege überqueren - und das kann ganz schön gefährlich werden.

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Wo müssen Autofahrer in Essen besonders aufpassen?

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Besonders viele Amphibien wandern unter anderem über die Heisinger Straße am Schellenberger Wald, über die Deile und im Hirtental in Byfang, über die Straße Kaldenhof in Schönebeck, über die Holteyer Straße in Burgaltendorf und über die Lührmannstraße in Rüttenscheid. Im Wichteltal in Holthausen sind besonders viele Molche unterwegs. Auch auf der Rheinischen Bahntrasse, am Schuirweg, im Pörtingsiepen und im Hespertal können Kröten, Frösche und Molche die Straßen überqueren.

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Worauf müssen Autofahrer in Essen achten?

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Die Kröten wandern überwiegend am Abend und bei Regen. An einigen Straßen gibt es Fangnetze, damit die Tiere nicht über die Straße kommen - aber nicht überall. Die Stadt empfiehlt deswegen, Straßen zu umfahren, die oft von den Tieren überquert werden. Auch bei langsamer Fahrt könne man die Tiere verletzen, sagt die Stadt. Bis April müssen Autofahrer deswegen besonders Rücksichtsvoll fahren.

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Wie wird den Tieren in Essen geholfen?

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Der Naturschutzbund Ruhr e.V. und freiwillige Helfer sammeln die Tiere mit Fangzäunen ein und tragen sie über die Straße. An einigen Stelen gibt es aber auch feste Tunnel und Leitsysteme für die Tiere, damit sie sicher auf die andere Straßenseite kommen. Wenn Ihr auch mithelfen möchtet, dann könnt Ihr euch beim Naturschutzbund melden. Dort gibt es auch ein Erste-Hilfe-Set mit Informationen zur Rettung der Tiere.

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