
Abfallpädagoge tritt in Schulen in Essen auf
"Herr Stinknich" kommt in Essen wieder auf die Bühne. Sein aktuelles Theaterstück heißt "Herr Stinknich richtig nachhaltig". Hinter der Figur steckt Abfallpädagoge Patrick Strohm. Zusammen mit den Entsorgungsbetrieben Essen möchte er schon die Kleinsten für den richtigen Umgang mit Abfall sensibilisieren. Sein Motto: Der beste Abfall ist jener, der erst gar nicht entsteht. „Kinder sind für uns eine besonders wichtige Zielgruppe: Sie sind wissbegierig, sensibel für Umweltthemen und am Klimaschutz meist sehr interessiert“, so der Abfallpädagoge. Auch sie können dabei helfen, dem Klimawandel entgegen zu wirken. In vielen Spielzeugen oder auch Schuhen sind mittlerweile Batterien oder Akkus oder sie bestehen aus Plastik.
„Deswegen sollen die Kinder Themen wie Elektroschrott, Schadstoff-Abgabe und Abfalltrennung möglichst früh kennenlernen und die Wichtigkeit ihres eigenen Mitmachens erkennen“, sagt Ulrich W. Husemann, Geschäftsführer der EBE.
Die Aufführung dauert knapp eine Stunde und ist für Schulen kostenlos. Auch der Entdeckerkoffer, der Besuch der Kleinkehrmaschine oder eine Führung über den Recyclinghof in Altenessen gehören zum Konzept der Abfallberatung der Entsorgungsbetriebe. Interessierte Schulen oder Kitas können sich unter presse@ebe-essen.de melden.
"Herr Stinknich" ist fleißiger Straßenreiniger in Essen
In dem Theaterstück sehen die Kinder den fleißigen Straßenreiniger "Herr Stinknich" bei der Arbeit. Dabei findet er Dinge wie eine halbaufgegessene Dönertasche, einen alten Tischtennisschläger oder auch eine O-Saft-Verpackung. Singend und tanzend plädiert er immer wieder dafür, die Dinge nicht einfach achtlos auf die Straße zu schmeißen. Das Konzept kommt bei den Kindern an, sagt der Abfallpädagoge:
„Wenn ich auf der Bühne in verschiedene Rollen schlüpfe und als ‚DJ Döni‘, ‚King Richy‘ oder ‚O-Safti‘ über verschiedene Aspekte der Ressourcenschonung spreche und singe, denken die Kinder auch über ihren eigenen täglichen Konsum und ihr Verhalten bezüglich Einweg- oder Mehrwegverpackungen, Lebensmittelverschwendung oder einem nachhaltigeren Umgang mit Elektrogeräten nach.“