
Wie wird in Essen der Bärenklau bekämpft?
Die Stadt Essen versucht vor allem auf Rad- und Wanderwegen, auf Spielplätzen und Hundewiesen den Riesen-Bärenklau zu beseitigen. Die Stadt lässt die Pflanze von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Grün und Gruga bzw. von anderen Firmen abmähen. Da die Pflanze allerdings überall gleichzeitig blüht, können nicht direkt alle Pflanzen sofort verschwinden. Vor allem aber an Spielplätzen achten die Mitarbeitenden von Grün und Gruga darauf, dass die Pflanze beseitigt wird. Auch in größeren Parkanlagen und auf Friedhöfen wird die Beseitigung der Pflanze gezielt angegangen. Entlang der Straßen sind meist andere Firmen im Einsatz nach einem bestimmten Turnus. Damit lässt sich die Pflanze zwar bekämpfen, verdrängen lässt sie sich allerdings nicht aus Essen. Bei manchen Straßen wie Landesstraßen sind wiederum andere Behörden wie der Landesbetrieb Straßenbau NRW zuständig. Darunter fällt zum Beispiel die Bredeneyer Straße mit dem Werdener Berg. Auch dort wächst der Riesen-Bärenklau aktuell wieder stärker (Stand: Juni 2026). Die Stadt setzt außerdem auf Aufklärung und hat zum Beispiel in der Heisinger Ruhrau extra Schilder aufgestellt, die über die Gefährlichkeit des Riesen-Bärenklaus informieren.
Was passiert, wenn man in Essen mit Bärenklau in Berührung kommt?
Wer in Essen mit Bärenklau in Berührung kommt, bekommt anschließend meist Hautreizungen. Der Saft der Pflanze kann bei Menschen sogar starke Hautreizungen hervorrufen, die zu Verletzungen ähnlich wie bei Verbrennungen führen. Die Stellen heilen schlecht und es können auch Narben zurückbleiben. Meist reagiert die Haut erst nach ein bis zwei Stunden und die Blasen bilden sich manchmal erst nach Tagen. Außerdem können Betroffene Fieber und Kreislaufprobleme bekommen. Wer solche Symptome hat, sollte sofort zum Arzt gehen. Bei kleineren Berührungen kann man den Pflanzensaft abwaschen. Man sollte zudem nicht in die Sonne gehen, da der Saft mit der Sonne am stärksten reagiert. Wer solche Pflanzen im Garten hat, sollte sie nicht ohne ausreichende Schutzmaßnahmen beseitigen.