
Unternehmen in Essen organisiert internationalen Jugendaustausch
Das Essener Unternehmen IFM hat im Sommer ein Austauschprogramm für Kinder und Jugendliche von Mitarbeitenden gestartet. Die jungen Leute reisten nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und in die USA. IFM ist auf Sensoren und Software für die Industrie spezialisiert und weltweit tätig. Ziel des Programms ist, dass junge Menschen über Grenzen hinweg Freundschaften schließen.
"Brücken zwischen Kulturen entstehen dort, wo Menschen einander wirklich begegnen", sagt Osmir Ribeiro, der bei IFM für die internationalen Standorte zuständig ist.
Jugendliche verbringen eineinhalb Wochen in Essen
Anfang August kamen internationale Gastjugendliche aus der ganzen Welt nach Essen, wo IFM seinen Hauptsitz hat. Sie verbrachten eineinhalb Wochen bei deutschen Tandem-Familien in der Stadt und Umgebung. Die Jugendlichen unternahmen Ausflüge, besuchten das IFM-Logistikzentrum und machten eine Schnitzeljagd durch Essen. Das Programm hat IFM zusammen mit dem Verein AFS Interkulturelle Begegnungen organisiert. Danach reisten die deutschen Jugendlichen mit ihren Tandem-Partnern in deren Heimat und verbrachten neun Tage in Europa, Asien und Amerika.
Programm kommt in Essen und weltweit gut an
Das Austauschprogramm kam gut an. "Durch dieses Austauschprogramm haben Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturen bedeutungsvolle Freundschaften geschlossen und wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt", sagt Chunhua Chen, IFM-Mitarbeiterin in Shanghai. Der 17-jährige US-Teilnehmer Jude Novak sagt: "Das Programm hat nicht nur mein Verständnis der amerikanischen Kultur vertieft, sondern auch das der europäischen Kultur. Der Austausch war wirklich eine lebensverändernde Erfahrung!" Die Familien bleiben auch nach dem Programm in Kontakt. Das Essener Unternehmen will das Projekt weiterentwickeln, damit in den nächsten Jahren weitere Jugendliche teilnehmen können.