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Hitzewelle in Essen: So haltet Ihr die Wohnung und das Haus kühl
In Essen werden Temperaturen von bis zu 38 Grad erwartet.
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Hitzewelle in Essen: So haltet Ihr die Wohnung und das Haus kühl

Die Hitzewelle ist bei uns in Essen angekommen. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, wie Ihr Eure Häuser und Wohnungen am besten kühl halten könnt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 12:45

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Wie halte ich in Essen Wohnung oder Haus kühl?

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In Essen wird es heiß. Am Freitag (26. Juni) werden Temperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Bei solchen Hitzewellen ist es besonders wichtig, sich an kühlen Orten aufzuhalten. Aber wie halte ich meine Wohnung kühl?

"Die oberste Devise lautet, die Wärme erst gar nicht hineinzulassen", sagt Charlotte Almus, Leiterin bei der Verbraucherzentrale in Essen.

Die Verbraucherzentrale NRW hat sechs Tipps für Hitzewellen wie diese zusammengestellt.

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Tipp 1 - Nachts und früh morgens ausgiebig lüften: In der Nacht kann die gespeicherte Wärme von Möbeln und Wänden, sowie warme Luft am besten nach draußen gelangen. Deswegen empfiehlt die Verbraucherzentrale in der Nacht und früh morgens zu lüften, weil es zu dieser Zeit noch am kühlsten ist. Am Tag sollten die Fenster möglichst selten geöffnet werden. Und wenn, dann auch nur kurz. Je länger die Fenster offenstehen, desto mehr Hitze kommt ins Haus.

Tipp 2 - Für Schatten sorgen: Wer an den Fenstern Rollläden, Markisen oder Jalousien hat, sollte diese möglichst runter- oder ausfahren. Wichtig: Außen montiert bringen solche Schattenspender deutlich mehr als innen. Denn so wird die Sonne schon ausgebremst, noch bevor die Wärme in den Raum gelangt. Können die Fenster nur von innen verdunkelt werden, sind helle oder reflektierende Materialien am besten geeignet. Auch aufgeklebte Sonnenschutzfolien helfen bei der Hitze, jedoch lassen sie an trüben Tagen nicht so viel Licht hinein.

Tipp 3 - Luft in Bewegung bringen: Für mehr Luftbewegung im Raum sorgen vor allem Ventilatoren, ganz ohne aktive Kühlung. Es gibt auch effiziente Klimageräte, die deutlich weniger Energie verbrauchen: Das sind sogenannte Split-Geräte, bei denen der Wärmetauscher außen angebracht ist. Wer bei sich zu Hause Luftbefeuchter verwendet, sollte vorsichtig sein: Hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt das Hitzeempfinden. Auch um Schimmel zu vermeiden, sollten diese immer unter 60 Prozent liegen.

Tipp 4 - Heizquellen identifizieren und abstellen: Wer einen Heizkessel bei sich zu Hause hat, sollte diesen besser auf Sommerbetrieb umstellen. Denn wenn in den Heizrohren noch warmes Wasser fließt, steigt die Raumtemperatur. Die Verbraucherzentrale rät außerdem von zweiten Kühlschränken ab, die geben Wärme an den Raum ab und fressen natürlich auch zusätzlichen Strom. Generell sollten alle elektrischen Geräte, die nicht unbedingt gebraucht werden, abgeschaltet werden.

Tipp 5 - Fassadendämmung hilft langfristig: Wärmedämmung sorgt im Winter dafür, dass es im Haus schön warm bleibt. Aber auch im Sommer sind sie von Vorteil und hält die Hitze draußen. Gerade im Dachgeschoss führt das zu kühlerer Raumluft und angenehmeren Temperaturen. Neben der Dämmung sollten die Dachflächen und Fenster dicht sein.

Tipp 6 - Kahle Flächen begrünen: Dächer, gepflasterte Flächen, Fassaden oder Sichtschutzzäune heizen sich in der Sonne auf und geben die Wärme in der Nacht ab. Das wird auch als Hitzeinsel bezeichnet. Um diesen Hitzeinseln entgegenzuwirken rät die Verbraucherzentrale, solche Flächen zu begrünen. Pflanzen senken die Umgebungstemperatur durch Verdunstung und Schatten.

Noch mehr Tipps zum Hitzeschutz in Gebäuden gibt es hier.

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