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Haus in Essen nach Evakuierung weiter unbewohnbar
© Justin Brosch
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Haus in Essen nach Evakuierung weiter unbewohnbar

In Essen-Borbeck mussten Bewohnerinnen und Bewohner am Mittwoch (29. Juli) ihre Wohnungen verlassen. Wegen einiger Risse im Gebäude besteht aktuell Einsturzgefahr, sagt die Stadt Essen.

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Wieso bleibt das Haus in Essen evakuiert?

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Für die Anwohnerinnen und Anwohner in Essen-Borbeck musste es am Mittwoch (29. Juli) schnell gehen: Alle mussten raus, aus einer Doppelhaushälfte an der Gerichtsstraße. Der Grund dafür waren Risse in der Kellerdecke, die die Anwohner entdeckt hatten. Sie vermuteten außerdem, dass sich die Decke gesenkt hat. Die Feuerwehr zog einen Statiker hinzu. Das Ergebnis: Es ist nicht klar ist, ob das Haus standsicher ist, es gibt Risse an tragenden Wänden und Decken. Jetzt muss der Eigentümer des Hauses den Schaden reparieren lassen. Bis das passiert ist, kommen die Bewohner woanders unter. Aktuell ist aber nicht klar, wie lange es dauert, bis das Haus wieder bewohnbar ist.

Die Risse sind möglicherweise nach einer Baustelle auf der Straße entstanden, heißt es von der Stadt Essen. Die Ursache ist aber noch nicht abschließend geklärt.

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Wie geht es in dem Haus in Essen jetzt weiter?

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Die Anweisung des Statikers lautet: Eine Fachfirma muss ausrücken und die Schäden reparieren. Wenn alles wieder repariert ist, muss der Eigentümer das bei der Stadt Essen nachweisen. Dann gibt die Stadt das Gebäude wieder frei. Da es sich um ein Privatgebäude handelt, gibt es dafür keine Frist.

Insgesamt sind von der kurzfristigen Evakuierung in Borbeck sieben Parteien betroffen. Fünf von ihnen konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen und mussten die Nacht nicht in einer Notunterkunft verbringen. Für die übrigen zwei Parteien hat das Ordnungsamt der Stadt Essen bereits Unterkünfte angeboten, die bisher jedoch noch nicht in Anspruch genommen wurden.

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