
Hbf Essen, Katernberg, Freisenbruch, Stadtwald: Gruselorte für Lokalpatrioten
Essen hat viele Gruselorte zu bieten, sagen die vier Autoren. Ihre Geschichten spielen alle direkt hier vor unserer Tür, beziehungsweise etwas darunter, unter der Erde. Anja Rode-Piontek schreibt über das Freisenbrucher Loch. Das gab es wirklich, zwei Hochhäuser wurden geräumt, weil dort akute Einsturzgefahr bestand. Das Loch, war ein unbekannter Stollen aus dem Bergbau. Autorin Anja, hat in ihrer Geschichte eine ganz andere Erklärung. Da sind fiese, kleine Monster die unterirdisch buddeln, die Ursache für das riesige Loch unter den Hochhäusern. Eine andere Untergrund-Story spielt am Hauptbahnhof Essen. Der schreibende Maschinenbauer Sascha Schärer arbeitet am Hauptbahnhof und erlebt dort viele gruselige Momente. In seiner Geschichte sind die Fettabscheider der Junkfood-Läden im Bahnhof, die Hauptschuldigen für die massenhafte Drogensucht. Wenn so viele unterschiedliche Fettsorten zusammenlaufen, muss am Ende des Rohres eine harte Droge rauskommen, so die Logig des Gruselautors.
Fünf Gruselgeschichten aus Essen für 10 Euro
Das kleine Gruselbuch ist in fast allen Buchläden zu haben, wird aber auch online verkauft. 165 Seiten gibt es für 9,99 Euro.



