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Grundschul-Projekt in Essen in Gefahr - Malteser brauchen Geld
© Malteser
Die Malteser unterstützen sowohl die Grundschüler als auch ihre Familien.
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Grundschul-Projekt in Essen in Gefahr - Malteser brauchen Geld

Seit 2023 unterstützen die Malteser mit einem besonderen Projekt Grundschüler und ihre Familien an vier Grundschulen in Essen, an denen rund 90 Prozent einen Migrationshintergrund haben. Jetzt könnte das Bildungsprojekt enden, wenn sich kein neuer Geldgeber findet.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2026 13:45

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Wie unterstützen die Malteser die Grundschüler in Essen?

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Die Malteser helfen Schülerinnen und Schülern in Essen mit dem Projekt "Chancen ...weil Bildung zählt". Aktuell profitieren vier Grundschulen in Essen von dem Projekt, an denen die Kinder teilweise bis zu 90 Prozent einen MIgrationshintergrund haben: Die Großenbruchschule in Altenessen-Süd, die Gervinusschule in Frohnhausen, die Kantschule in Katernberg und die Joachimschule in Kray.

"Die Projektkraft unterstützt uns an so vielfältigen Stellen im Bereich Schule, Familie und Sozialraum. Sie baut Brücken, die wir allein nicht bauen können",

sagt Nikola Frenk, stellvertretende Schulleiterin an der Kantschule, den Maltesern.

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Wie wirkt sich das Bildungsprojekt auf die Grundschulen in Essen aus?

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Durch das Bildungsprojekt an den vier Essener Grundschulen bekommen die Kinder mehr Sicherheit im Schulalltag. Es gibt unter anderem gezielte Förderungen, Ferienangebote und AGs. Auch die Familien profitieren von dem Angebot: So sind nun Elterncafés, Infoveranstaltungen und zweisprachige Beratungen möglich. Viele Eltern verstehen so das deutsche Schulsystem besser und können dahingehend auch ihre Kinder gezielter unterstützen. Kira Schulte, Direktorin an der Joachimschule, führt die Entwicklung auf das Malteser Projekt zurück:

"Erst wenn Eltern sich als Partner auf Augenhöhe fühlen, wird Bildungsgerechtigkeit greifbar. Genau das schafft das Projekt."
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Malteser-Projekt in Essen - Warum droht dem Bildungsprojekt nach Aus?

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Seit knapp drei Jahren läuft das Projekt in Essen schon. Bisher wurde es aus EU-Fördergeldern finanziert. Die laufen aber jetzt aus. Um das Projekt weiter fortführen zu können, wären 600.000 Euro jedes Jahr nötig. Die Malteser suchen jetzt dringend Förderer.

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