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Forscher aus Essen bereiten Gesundheitssystem auf Krisen vor
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Forscher aus Essen bereiten Gesundheitssystem auf Krisen vor

Das deutsche Gesundheitssystem soll besser auf Naturkatastrophen, Pandemien und andere Krisen vorbereitet sein. Daran arbeiten Forscherinnen und Forscher der Uni Duisburg-Essen.

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Wie helfen Forscher aus Essen dem Gesundheitssystem bei Krisen?

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Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Deutschland ist im Krisenfall schnell an der Belastungsgrenze. Es fehlen Daten, um Entscheidungen treffen und Lagen besser koordinieren zu können, heißt es von der Uni Duisburg-Essen. Das soll sich ändern. Mehrere Unternehmen, Behörden und Wissenschaftler arbeiten deswegen an einer besonderen KI. Unter anderem machen die Emschergenossenschaft aus Essen und Forscherinnen und Forscher des Instituts für Künstliche Intelligenz in der Medizin der Uni Duisburg-Essen mit. Sie stellen Daten von Krankenhäusern, Apotheken, dem Abwasser und dem Wetter zusammen und lassen sie in die KI einfließen.

„Daten im Gesundheitssystem sind in Deutschland eher mit Angst besetzt, das Fehlen von Daten zur Lage ist aber eine Bedrohung in sich“, sagt Prof. Dr. Folker Meyer von der Uni Duisburg-Essen.

Die KI kann mit den Daten dann Trends und Veränderungen im Gesundheitssystem erkennen. Sie zeigt zum Beispiel digital und aktuell an, welches Krankenhaus wie viele Intensivbetten hat und wo welche Medikamente auf Lager sind. An dem Projekt wird drei Jahre lange gearbeitet. Das Bundesforschungsministerium fördert es mit 7,4 Millionen Euro. Davon fließen rund 2,4 Millionen Euro an das Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin in Essen.

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