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Evonik-Tower in Essen darf wieder genutzt werden
© Till Schwachenwalde / Radio Essen
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Evonik-Tower in Essen darf wieder genutzt werden

In Essen können die Mieter wieder zurück in den Evonik-Tower. Der ehemalige RWE-Tower war vor wenigen Tagen wegen Mängeln beim Brandschutz überraschend gesperrt worden.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 09:12

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Ab wann können in Essen Mitarbeitende zurück in den Evonik-Tower?

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Die Stadt Essen hat die Nutzung des Hochhauses am Opernplatz seit dem Wochenende wieder erlaubt. Der Eigentümer hat mit der Stadt ein Interimsbrandschutzkonzept entwickelt. Es werden Brandsicherungswachen eingesetzt. Außerdem arbeiten zahlreiche Handwerker daran, das Gebäude wieder abzusichern. Es wurde ein Brandschutzkonzept erstellt, das jetzt nach und nach umgesetzt wird. Das Konzept haben die entsprechenden Experten der Feuerwehr Essen geprüft und es wird jetzt praktisch umgesetzt. So soll ein sicheres Arbeiten im Hochhaus wieder möglich sein.

Am 9. Juli hatte die Stadt Essen überraschend den Tower wegen Mängeln beim Brandschutz gesperrt. Danach sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Evonik wieder zurück an ihre alten Arbeitsplätze wenige Meter weiter an der Rellinghauser Straße gezogen. Sie haben zum Teil auch aus dem Homeoffice gearbeitet.

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Warum hat die Stadt Essen das Hochhaus gesperrt?

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Der Evonik-Tower, früher der RWE-Tower, ist in Essen das höchste Hochhaus. Der Brandschutz ist dort besonders wichtig. Die Eigentümer haben das Gebäude für die neuen Mieter Evonik Industries AG umgebaut. Der Umzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den alten Büros an der Rellinghauser Straße in den Tower hatte gerade begonnen. Bei einer Brandschau um Juni hatte die Stadt bereits auf Mängel hingewiesen. Nach weiteren Prüfungen Anfang Juli haben die Experten der Stadt Essen dann die Nutzung des Hochhauses erst einmal untersagt. Das Hochhaus wurde gesperrt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Evonik konnten aber erst einmal zurück an den alten Standort.

"Die Sperrung unserer neuen Büros am Opernplatz ist ein großes Ärgernis.", sagt Thomas Wessel, der im Vorstand von Evonik für die deutschen Standorte zuständig ist.

Schon bei der Sperrung des Gebäudes hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Evonik die Hoffnung, dass sie so schnell wie möglich wieder zurückkönnen.

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