Evonik aus Essen streicht weltweit 2000 Stellen

Evonik aus Essen hatte ein schwieriges Jahr 2023. Der Chemiekonzern möchte in Zukunft 400 Millionen Euro im Jahr sparen. Dafür sollen mehrere Stellen wegfallen.

Der Chemiekonzern Evonik aus Essen streicht weltweit 2000 Stellen. Vor allem Führungspositionen in der Verwaltung sollen wegfallen. In Deutschland sind 1500 Stellen betroffen. Der Chemiekonzern möchte so 400 Millionen Euro im Jahr sparen. Außerdem sollen Verfahren innerhalb des Unternehmens schneller gehen. Evonik hat im letzten Jahr 17 Prozent weniger Umsatz gemacht als sonst. Schuld seien unter anderem die vielen Krisen weltweit.

"Wir dürfen uns auch bei leichten Erholungsphasen nichts vormachen. Wir erleben derzeit keine konjunkturelle Schwankung, sondern eine massive konsequente Veränderung unserer Wirtschaft", sagt Konzernchef Christian Kullmann.

Für das nächste Jahr plant Evonik einen Umsatz zwischen 15 und 17 Milliarden Euro. Der Gewinn soll bei bis zu 2,0 Milliarden Euro liegen.

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