Essen: Thyssenkrupp-Chefin stellt Pläne vor

Die neue Chefin von Thyssenkrupp muss heute (31. Januar) vor den Aktionären ihre Pläne für das Unternehmen vorstellen. Der Konzern aus dem Westviertel in Essen steckt in der Krise. Er hat im letzten Jahr hohe Verluste gemacht. Tausende Stellen sollen deswegen gestrichen werden. Die Aktionäre haben keine Dividende bekommen.

Die Firmenzentrale von ThyssenKrupp von der Innenstadt aus gesehen
© Till Schwachenwalde / Radio Essen

Thyssenkrupp aus Essen in der Krise

Die neue Chefin von Thyssenkrupp muss heute vor den Aktionären ihre Pläne für das Unternehmen vorstellen. Der Konzern steckt in der Krise. Er hat im letzten Jahr Verlust von 260 Millionen Euro gemacht. Die Aktionäre haben keine Dividende bekommen. Außerdem ist Thyssenkrupp aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex geflogen. Für die neue Thyssenkrupp-Chefin könnte es ein ungemütlicher Auftritt werden, einige Aktionäre wollen dem Vorstand die Entlastung verweigern. Thyssenkrupp mit weltweit 160.000 Mitarbeitern steckt sei langem in der Krise.

Tausende Stellen bei Thyssenkrupp in Essen sollen gestrichen werden

Die neue Thyssenkrupp-Chefin, Martina Merz, hatte bereits bei der Vorlage der Bilanz ihren Vorgänger, Guido Kerkhoff, scharf kritisiert. Sie will den eingeleiteten Sanierungskurs jetzt konsequenter umsetzen als bisher. Unter anderem sollen 6000 Stellen gestrichen werden. Ein Verkauf oder Börsengang der Aufzugssparte soll Geld in die Kassen bringen. Eine Entscheidung darüber soll bis Ende Februar fallen.

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