Essen-Rellinghausen: Sanierung der Brücke zieht sich weiter in die Länge

Die Brücke am Übergang der Eisenbahnstraße und der Rellinghauser Straße wird seit zweieinhalb Jahren saniert. Und es wird noch länger dauern, sagt die Stadt. Die Arbeiten wurden von Beginn an begleitet von Pleiten, Pech und Pannen.

© Luisa Flicke/ Radio Essen

Brücke Essen-Rellinghausen: Ende der Bauarbeiten frühestens "Anfang 2020"

Die Arbeiten an der Rellinghauser Brücke ziehen sich weiter in die Länge. Aktuell geht die Stadt von Anfang 2020 aus - aber nur wenn das Wetter mitspielt. Selbst wenn das klappt, haben die Arbeiten am Ende mehr als vier mal so lang gedauert, wir ursprünglich geplant. Die Sanierung der Brücke an der Eisenbahnstraße ist geprägt von Pleiten, Pech und Pannen. Der falsche Bohrer auf der Baustelle, mehr Beteiligte Firmen als geplant, Störungen im Ablauf. Das verzögerte die Arbeiten nicht nur, sondern machte sie auch teurer. Mehr als 2,2 Millionen Euro werden sie am Ende wohl kosten, das ist mehr als das Doppelte der geplanten Kosten.

Wetter beeinträchtigt die ausstehenden Arbeiten noch

Aktuell wird am Übergang der Brücke mit der Straße gearbeitet sagt die Stadt. Danach muss die Fahrbahn abgedichtet werden, dann der Asphalt aufgebracht. Und wenn das fertig ist, muss die Ruhrbahn noch an den Gleisen arbeiten und die Oberleitung wieder aufhängen. All diese Arbeiten gehen aber nur, wenn auch das Wetter mitspielt. Und das ist zwischen November und Februar ja nicht immer der Fall.

Anwohner in Essen-Rellinghausen ärgern sich schon lange über die Baustelle

Die Anwohner in Rellinghausen ärgern sich nicht nur über die Kostensteigerung, sondern vor allem weil die Bauarbeiten ihnen Umwege und Wartezeiten beschert. Um in die Stadt zu kommen, müssen sie entweder über Stadtwald fahren, die oft überfüllte Ruhrallee nutzen oder enge Schleichwege. Auch die Straßenbahn ist für viele keine Option. Sie fährt aktuell nur bis zur Schnabelstraße.

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