
"Es reicht!" Demo-Auftakt in Essen
Am Montag (1. Juni) wird in Essen gegen Sozialkürzungen und für eine Einführung der Milliardärssteuer demonstriert. Die Partei Die Linke hat dazu aufgerufen. Beteiligt sind nach Angaben der Organisatoren außerdem zahlreiche Initiativen, Jugendverbände und soziale Organisationen. Im Mittelpunkt der Kritik stehen unter anderem die von der Bundesregierung geplanten Änderungen beim Arbeitszeitgesetz, Verschärfungen bei der Grundsicherung sowie mögliche Verschlechterungen im Gesundheitssystem. Diese Maßnahmen würden nach Einschätzung der Organisatoren zu mehr sozialer Unsicherheit und wachsender Armut führen.
„Die geplanten Kürzungen sind ein Angriff auf uns alle. Statt Sozialabbau braucht es gerechte Besteuerung von Milliardenvermögen, sichere Arbeitsbedingungen und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge“, ergänzt Tobias Umbreit, Kreissprecher der Essener Linken und Mitorganisator der Ruhrgebietsdemos.
Die Demonstrierenden treffen sich in Essen am Montag um 18 Uhr am Viehofer Platz in der nördlichen Innenstadt. Die Polizei rechnet mit 1.000 Teilnehmenden. Am Montag soll es deutschlandweit Sozialproteste geben. Die Veranstaltung in Essen soll der Auftakt für noch mehr Proteste in der Stadt und im Ruhrgebiet sein.