Erste Joints legal in Essen geraucht

Erste legale Joints gab es am Montag in Essen: in der Innenstadt gab es am 01. April eine Veranstaltung zur Cannabis-Entkriminialisierung mit anschließendem gemeinsamen Kiffen.

© Radio Essen / Lea Sleiman

Kiffen in Essen ist legal seit dem 01. April

In Essen gab es am Montag, dem 01. April, eine Veranstaltung zur Cannabis-Entkriminialisierung auf dem Kopstadtplatz in der Innenstadt. Ab 18 Uhr gab es Redebeiträge, unter anderem vom Veranstalter Dirk Bussler dazu, dass Cannabis weniger Suchtpotenzial habe als etwa Alkohol. Auch die gesellschaftlichen Folgen von Cannabiskonsum seien etwa geringer als von Alkohol und nun freue man sich gemeinsam über diesen Schritt.

Bei mildem Sonnenschein trafen sich die Befürworter der Entkriminalisierung auf dem Kopstadtplatz.© Radio Essen / Lea Sleiman
Bei mildem Sonnenschein trafen sich die Befürworter der Entkriminalisierung auf dem Kopstadtplatz.
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Trotzdem wurden auch Punkte an der neuen Gesetzgebung kritisiert: etwa, dass nur drei Pflanzen pro Person gehalten werden dürfen. Ein weiteres Problem sei, dass durch die neue Club-Regelung das "all-you-can-eat"-Prinzip eingeführt würde: nur gelegentliche Konsumenten könnten so nicht legal an Cannabis kommen. Es fehlten die Shops, wo Gelegenheitskonsumenten Cannabis in kleinen Mengen kaufen könnten. Etwa 20 Menschen haben daran teilgenommen. Im Anschluss an die Redebeiträge wurde die Versammlung aufgelöst, gejubelt und die ersten legalen Joints in der Essener Innenstadt wurden angezündet. Radio Essen berichtete bereits über die Regeln und Orte, wo ab jetzt Marihuana geraucht werden darf.

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