Anzeige
Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
© Steve Bauerschmidt – stock.adobe.com
Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
Teilen:

Deutscher Wetterdienst in Essen: Juli trockenster Monat seit Aufzeichnungen

In NRW war der Juli so trocken wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Das gibt der Deutsche Wetterdienst aus Essen jetzt bekannt.

Veröffentlicht:

Anzeige

DWD aus Essen: Warum ist die Trockenheit so historisch?

Anzeige

Der Juli hat in Nordrhein-Westfalen einen neuen Negativ-Rekord aufgestellt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war es der trockenste Juli seit dem Start der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Damit wurde ein historischer Tiefpunkt erreicht, der die bisherigen Messwerte deutlich unterbietet. In vielen Teilen des Landes blieb der erhoffte Regen fast vollständig aus. Vor allem die langanhaltende Hitze verschärfte die Situation massiv. Die Böden in der Region konnten kaum Feuchtigkeit speichern, da die Verdunstung durch die vielen Sonnenstunden extrem hoch war, heißt es.

Anzeige

Wie wenig Regen fiel im Vergleich zu früher?

Anzeige

Die Regenmenge im Juli war im Vergleich zu den Vorjahren erschreckend gering und lag weit unter dem Durchschnitt. Mit nur etwa 18 Litern Niederschlag pro Quadratmeter wurde der bisherige Tiefstwert aus dem Jahr 2018 von 26 Litern nochmals deutlich unterboten. Das entspricht lediglich etwa einem Viertel der Menge, die normalerweise in einem durchschnittlichen Juli zu erwarten wäre. Besonders im Westen des Landes war der Mangel an Wasser deutlich spürbar. Während es in Ostwestfalen zumindest noch kleine Schauer gab, blieb es bei uns oft komplett trocken. Diese extreme Abweichung vom klimatologischen Mittel sorgt für eine angespannte Lage in der Natur und bei der Wasserwirtschaft.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige