
So kam Dennis Braun aus Essen zum Kanusport
Dennis Braun lebt mit seiner Familie in Essen. Vor seinem Unfall im Jahr 2010 hat er Fußball gespielt. Seit dem Unfall sitzt er im Rollstuhl. Zum Kanusport kam er eher durch Zufall - und blieb dabei. Seit 2024 trainiert er regelmäßig beim ESV, Eisenbahner Sport Verein Essen-Kupferdreh. Er startet im Einer-Kajak. Hauptberuflich arbeitet Dennis Braun als Informatiker. Privat ist er verheiratet und hat eine siebenjährige Tochter. Seine Kraft aus der Zeit als Fußballer hilft ihm im Kanu dabei, Technik auszugleichen. Dennis hat auch nach seinem Unfall sehr viel Krafttraining gemacht. Davon profitiert er jetzt im Kajak.
Diese Erfolge feierte der Kanute aus Essen bisher
Der Athlet aus Essen ist ein Ausnahmetalent. Nur weinige Monate nach seinem Einstieg in den Kanusport gab Dennis Braun sein Wettkampf-Debüt. In Hamburg-Allermöhe holte er sich 2024 direkt den dritten Platz im Kajak. Danach ging es schnell weiter: Er schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft in Portugal erreichte er im Finale Platz acht. Anfang 2026 folgte der bisher größte Erfolg seiner noch jungen Karriere: Bei den Finals im Para-Kanu in Hannover holte er im Kajak-Verfolgungsrennen die Bronzemedaille. Regelmäßig trainiert der Essener am Bundesstützpunkt in Duisburg, um sich für die nächsten großen Wettkämpfe fit zu machen.
Von Essen nach LA zu den Olympischen Spielen
Von Mittwoch (26. August) bis Sonntag (30. August) findet die Para-Kanu-WM im polnischen Posen statt. Für Dennis Braun ist es der bisherige Höhepunkt der Saison, denn bei der WM werden nicht nur Weltmeistertitel vergeben, sondern auch wichtige Punkte für die Weltrangliste. Direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaft geht es für den Essener Sportler weiter: Denn kurz danach steht die Deutsche Meisterschaft in Berlin an. Danach kehrt er zurück nach Essen. Sein großes Ziel hat Dennis Braun schon fest im Blick: Er möchte sich für die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren.


