
Craft-Beer aus Essen wird 10 Jahre alt: Besonderes Jubiläumsbier
Was vor zehn Jahren als kleines Experiment in einer Wohnung in Essen begann, ist inzwischen eine echte Erfolgsgeschichte. Zwei Essener haben aus ihrem Hobby eine eigene Biermarke gemacht. Zum Jubiläum gibt es jetzt eine besondere Sorte.
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Wie wurde Mücke-Bier in Essen erfunden?
Alles fing im Oktober 2016 an: Michael Kesseböhmer und Dennis Pfahl wollten einfach mal ausprobieren, selbst Bier zu brauen. Die beiden Hobby-Brauer aus Holsterhausen experimentierten zu Hause mit den ersten Litern. Daraus entstand schließlich ihre eigene Biermarke: Mücke-Bier.
Inzwischen verkaufen die beiden rund 350 Hektoliter Bier im Jahr. Das entspricht etwa 100.000 Flaschen. Und obwohl das Geschäft ordentlich gewachsen ist, machen die beiden Essener noch immer fast alles selbst. Sie entwickeln neue Biersorten, kümmern sich um die Vermarktung und liefern die Bierkisten persönlich an ihre Kunden aus.
Woher kommt der Name Mücke-Bier?
Der Name hat eine besondere Verbindung zur Essener Bergbaugeschichte. Mücke hieß das letzte Grubenpferd auf Zollverein. Das kleine Pferd war das letzte, das dort unter Tage eingesetzt wurde. Heute erinnert nicht nur der Name des Biers an das Tier. Auch auf dem Lieferwagen von Michael Kesseböhmer und Dennis Pfahl ist Mücke zu sehen.
Was ist das Besondere am Jubiläumsbier aus Essen?
Zum zehnten Geburtstag ihrer Biermarke haben sich die beiden Brauer etwas einfallen lassen: ein besonders kräftiges Jubiläumsbier. Das neue Bier hat 7,3 Prozent Alkohol und damit deutlich mehr als ein normales Bier mit ungefähr fünf Prozent. Zum runden Geburtstag darf es eben auch mal etwas stärker sein, finden die beiden Gründer.
