
Essen: Großes Feuer in Altenheim
In einem Altenheim in Essen ist am Montagabend (23.03.) ein Feuer ausgebrochen. Als die Feuerwehr Essen am Einsatzort am Petershof an der Hauptstraße in Kettwig ankam, schlugen die Flammen bereits aus der Rückseite des Gebäudes. Das berichtet der Sprecher der Feuerwehr Essen Christian Schmücker im Gespräch mit Radio Essen. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Es gibt mehrere Verletzte, zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims sind zunächst in einem Bus der Ruhrbahn untergebracht worden. Nach ersten Radio Essen Informationen können alle bis auf den Bewohner der ausgebrannten Wohnung wieder zurück.
Wegen der starken Rauchentwicklung und weil die Feuerwehr gesundheitliche Risiken nicht ausschließen konnte, hat die Feuerwehr Essen auch über die Warn-App NINA informiert. Kurz vor 21 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung geben.
+++ Update der Feuerwehr Essen 23:44 Uhr: Sechs Wohnungen sind nach dem Brand in dem Altenheim nicht mehr bewohnbar. Die Stadt wollte sich umgehend um die Unterbringung der betroffenen Menschen kümmern. Glücklicherweise konnten alle Seniorinnen und Senioren bei Angehörigen oder in der gegenüberliegenden Senioreneinrichtung untergebracht werden. +++
Schock in Essen für Bewohner im Seniorenheim
Für die Bewohnerinnen und Bewohner in Essen im Seniorenheim Petershof war der Brand ein Schock. Das Gebäude ist neu gebaut und ist auf dem neuesten Stand der Technik, was den Brandschutz betrifft, erklärt Feuerwehrsprecher Christian Schmücker im Interview mit Radio Essen-Stadtreporterin Anna Bartl. Deshalb ist das Feuer auch nicht auf eine andere Wohnung übergesprungen. Nur auf dem Balkon der danebenliegenden Wohnung brannte es ebenfalls. Das Feuer war sehr heiß und die komplette Wohnung ist ausgebrannt. Andere Wohnungen im Haus sind nicht betroffen, so die erste Einschätzung während des Einsatzes von der Feuerwehr. Wände und Decken in dem Haus sind so gebaut, dass andere Wohnungen nicht beschädigt wurden. Allerdings sind die Bewohnerinnen und Bewohner aufgeregt und überall brannte am Abend Licht. Die Feuerwehr hat bis in die späten Abendstunden in der Wohnung gearbeitet, um auch alle Glutnester zu löschen. Es gibt allerdings einen Wasserschaden im Treppenhaus. Dort hat sich der Schlauch für das Löschwasser wegen des hohen Drucks gelöst und es floss kurzzeitig Wasser ins Treppenhaus.




