Brand bei Boomex in Essen: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft schließt die Ermittlungen zum Großbrand in einer Firma für Grillanzünder ab. Anfang Juli hatte es mehrere Tage in einer Lagerhalle der Firma gebrannt. Die Halle ist nach dem Feuer auch eingestürzt.

Staatsanwaltschaft Essen
© Radio Essen

Boomex-Brand: Polizei und Staatsanwaltschaftt Essen gehen von Brandstiftung aus

"Wir haben alle Videoaufnahmen ausgewertet und nichts gefunden", sagt die Polizei auf Radio Essen-Nachfrage. Auch die Ergebnisse von Proben aus der Lagerhalle haben keine Spur ergeben. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen trotzdem von Brandstiftung aus, fahrlässig oder vorsätzlich. Am Ende kann ein technischen Defekt trotzdem nicht ausgeschlossen werden. "In einer Lagerhalle für Grillanzünder gibt es aber besondere Sicherheitsvorkehrungen - das wäre schon ungewöhnlich", sagt eine Polizeisprecherin.

Keine Anzeichen für einen Einbruch in Essener Firma

Einbruchsspuren gibt es an der Halle aber nicht. Theoretisch könnte jemand sich mit einem Schlüssel Zugang verschafft haben. Mit diesen Erkenntnissen schließt die Polizei die Ermittlungen in dem Fall jetzt ab. Die Staatsanwaltschaft hat sich daraufhin mit dem Fall befasst. Dorthin gingen die gesammelten Ergebnisse der Polizei. Aber auch sie haben keine weiteren Hinweise gefunden und stellen die Ermittlungen jetzt ein. Damit kann nicht eindeutig geklärt werden, wie es zu dem Brand bei Boomex gekommen war.

Brand in Essen-Bergeborbeck dauerte drei Tage

Der Brand war Anfang Juli ausgebrochen. Das Feuer hatte sich schnell ausgebreitet und war für die Feuerwehr auch besonders schwer zu löschen: Insgesamt haben die Löscharbeiten drei Tage gedauert. Wir haben damals auch über den Verlauf des Brandes berichtet. Hier findet Ihr den entsprechenden Artikel.

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