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Apotheken in Essen bleiben Montag zu - Das müsst Ihr wissen
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Apotheken in Essen bleiben Montag zu - Das müsst Ihr wissen

Wer am Montag (23. März) in Essen Medikamente braucht, sollte vorbereitet sein: Viele Apotheken bleiben geschlossen. Hintergrund ist ein bundesweiter Protesttag der Apothekerschaft. Die wichtigsten Infos und was das für Euch bedeutet, haben wir hier zusammengefasst.

Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2026 13:48

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Warum wird in Essen gestreikt?

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Die Apotheken in Essen beteiligen sich am Montag, den 23. März an einem bundesweiten Protest unter dem Motto: "Apothekensterben stoppen - Koalitionsvertrag umsetzen". Eine zentrale Kundgebung ist unter anderem in Düsseldorf geplant. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme, mit denen viele Apotheken seit Jahren kämpfen. Das Honorar für verschreibungspflichtige Medikamente wurde seit 2004 kaum erhöht. Gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie, Mieten und Digitalisierung stark gestiegen - laut Apothekerverbänden um rund 65 Prozent in den vergangenen Jahren.

Die Folge: Immer mehr Apotheken müssen schließen. Seit 2013 sind bundesweit etwa 20 Prozent der Apotheken weggefallen. Inzwischen betrifft das auch Städte wie Essen. Mit dem Protest wollen die Apotheken Druck auf die Bundesregierung machen, damit zugesagte Verbesserungen schneller umgesetzt werden.

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Haben Apotheken in Essen am Montag geöffnet?

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In Essen werden die allermeisten Apotheken geschlossen bleiben, sagt der Sprecher der Essener Apotheken. Allerdings entscheiden die Betriebe selbst, ob sie sich beteiligen. Das bedeutet: Es kann vereinzelt Apotheken geben, die geöffnet haben - die große Mehrheit bleibt aber zu.

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Wie komme ich in Essen trotzdem an Medikamente?

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Die Versorgung ist auch am Protesttag gesichert. Wie an Sonn- und Feiertagen übernehmen Notdienst-Apotheken die Versorgung. Wenn Ihr dringend Medikamente braucht, könnt Ihr dort hingehen. Welche Apotheken geöffnet haben, könnt Ihr online nachschauen:

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Was sollten Essenerinnen und Essener jetzt beachten?

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Die Apothekerinnen und Apotheker empfehlen: Wer absehen kann, dass er Medikamente braucht, sollte diese noch vor Montag besorgen - also am besten am Freitag (20. März) oder spätestens am Samstag (21. März). So lassen sich unnötige Wege und Wartezeiten vermeiden.

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