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Aposteljugendhaus in Essen schließt nach 60 Jahren
© Kerstin Kokoska/ FUNKE Foto Services
Apostelkirche in Frohhausen
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Aposteljugendhaus in Essen schließt nach 60 Jahren

Das Aposteljugendhaus in Essen-Frohnhausen wird nach über 60 Jahren geschlossen. Grund sind zu hohe Kosten für das Gebäude. Die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil soll weitergehen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2026 10:07

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„Frohnhauser Kultur Keller“ in Essen schließt

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Nach mehr als sechs Jahrzehnten geht in Frohnhausen eine Ära zu Ende: Das Aposteljugendhaus wird im Laufe des Jahres geschlossen. Grund dafür sind vor allem die hohen Kosten – das Gebäude kann langfristig nicht mehr finanziert werden. Über viele Jahre war das Haus ein wichtiger Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Für viele ist das ein großer Verlust. Kinder und Jugendliche aus diversen Generationen haben hier ihre Freizeit verbracht, Musik gemacht und Freundschaften geschlossen. Besonders der „Frohnhauser Kultur Keller“ im Erdgeschoss war ein wichtiger Ort für Konzerte und kreative Angebote – er hat bereits Ende März endgültig geschlossen.


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Kinder- und Jugendarbeit in Essen soll weitergehen

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Trotz der Schließung soll die Kinder- und Jugendarbeit in Frohnhausen weitergehen. Die evangelische Kirche möchte, dass junge Menschen auch in Zukunft einen festen Ort für Begegnung und Gemeinschaft haben.

„Uns ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche auch in Zukunft einen Ort haben, an dem sie zusammenkommen und kreativ sein können“, so Pfarrerin Alicia Baron.

Dafür arbeitet die Kirchengemeinde Frohnhausen inzwischen eng mit der Gemeinde in Holsterhausen zusammen, um neue Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Auch im Gemeindehaus in Frohnhausen sollen Angebote geschaffen werden, um vor allem Grundschulkindern den Weg zu ersparen. Aposteljugendhaus in Frohnhausen und das Wichernhaus in Holsterhausen liegen ungefähr einen Kilometer auseinander. Für viele wäre der Weg zum Wichernhaus sogar näher. Trotzdem fällt der Abschied vom Aposteljugendhaus vielen schwer – gleichzeitig schauen sie nach vorne und sehen neue Möglichkeiten für die Zukunft.

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