Aktuelle Corona-Regeln für Essen: Diese Regeln gelten - die meisten Schutzmaßnahmen entfallen

Seit April sind viele Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus entfallen, auch bei uns in Essen. Hier lest Ihr die aktuellen Regeln.

Maskenpflicht in Schulen in Essen

Essen: Keine "Hotspot-Maßnahmen" - Weitere Schutzmaßnahmen entfallen

Für Essen werden mit der aktuellen Coronaschutzverordnung keine "Hotspot-Maßnahmen" ergriffen. Sollte es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommen, beispielsweise durch Ausbreitung einer neuen, gefährlichen Virusvariante oder einer Überlastung der Krankenhäuser, könnten die Landesparlamente Schutzmaßnahmen ergreifen. Die Länder können dann eine weitergehende Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen wie 2G oder 3G vorgeben. Das Land NRW wird aktuell allerdings keine derartigen "Hotspot-Maßnahmen" einführen. Damit lebt Essen derzeit mit nur sehr wenigen Schutzmaßnahmen. Vieles ist weggefallen, sowohl 3G- und 2G+-Zugangsbeschränkungen, als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen.

Weitere Lockerungen und die aktuellen Corona-Regeln für Essen

Die aktualisierte Coronaschutzverordnung von NRW hält sich im Wesentlichen an das neue Infektionsschutzgesetz, das viele Lockerungen ermöglicht. Die neue Coronaschutzverordnung wurde am 29. April verlängert und gilt zunächst bis zum 27. Mai. Die Stadt Essen behält einige Maßnahmen bei:

  • Maskenpflicht weiterhin in Krankenhäusern (Tageskliniken), Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen
  • Maskenpflicht in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften, Gemeinschaftsunterkünften für Wohnungslose, Justizeinrichtungen
  • Maskenpflicht weiterhin in Bus und Bahn, also im öffentlichen Nahverkehr
  • Maskenpflicht für Besucher:innen in städtischen Gebäuden in Essen
  • Weiterhin Testpflicht in Krankenhäusern (Dies gilt sowohl für Besucher:innen und Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen)
  • 3G-Regel in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften und Strafvollzugsanstalten

Für andere Maßnahmen gibt es keine rechtliche Grundlage mehr, sodass diese Maßnahmen wegfallen:

  • Keine Kontaktbeschränkungen mehr, auch nicht für Ungeimpfte
  • Wegfall der allgemeinen Maskenpflicht in Innenräumen
  • Keine Personengrenzen mehr für Einrichtungen und Veranstaltungen. Allerdings gibt es eine Empfehlung zur Maskenpflicht bei Veranstaltungen im Innenraum mit mehr als 1.000 Personen.
  • Keine Zugangsbeschränkungen, wie 3G- oder 2G-Regeln, mehr für Angebote der Jugendarbeit, Sport im Freien, Versammlungen, Trauungen und Feiern in Privaträumen.

Das sagen Essener Experten zu den Lockerungen

In unserer Radio Essen-Frühschicht hat uns der Experte Dr. med. Andreas Grundmeier der Klinken Essen Mitte erzählt, wie er die wegfallende Maskenpflicht einschätzt. Hier könnt Ihr das ganze Interview nachhören.

© Radio Essen

Coronaschutzverordnung NRW zum Download

Die Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen könnt Ihr auch im Original lesen. Diese gilt bis zum 27. Mai 2022.

Land gibt Empfehlungen zum Infektionsschutz

Ergänzend zur neu veröffentlichen Corona-Schutzverordnung hat das Land NRW zwei Übersichten mit Empfehlungen für Bürger:innen bzw. Unternehmen und Veranstaltungen veröffentlicht. In diesen werden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen aufgeführt, die über die Regelungen der neuen Verordnung hinausgehen. Hierzu zählt beispielsweise die Empfehlung zum weiteren Tragen einer Maske in Innenräumen, sofern Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Alles rund um Corona in Essen findet Ihr hier.

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