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SMS - Social Media Sonntag

Radio goes Online!

Wir sind längst nicht mehr nur am Radio oder im Auto zu hören. Auch online (über Webradio oder Radio Essen-App) oder in den sozialen Medien gibt es Radio Essen.

Was die virtuelle Welt so bietet und worüber da geredet wird, das zeigt Euch Moderatorin Larissa Schmitz.

Jeden dritten Sonntag im Monat gibt es unseren Social-Media-Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Sommerpause beim Social-Media-Sonntag! 

Wir halten Euch natürlich über alles am Laufenden, was mit der Welt und Essen zu tun hat. Das findet Ihr täglich bei Facebook und Instagram. Außerdem natürlich im Radio. ;)

Gebündelt kommt der Social-Media-Sonntag ab dem 15. September zurück! Bis dahin stecken wir viel Online-Power in die neue Radio Essen-Website. Das wird guuuuut, seid gespannt!

Wir freuen uns auf Eure Meinungen oder auch Themenvorschläge. Schreibt Larissa Schmitz gerne eine Email ins Studio studio(at)radioessen.de oder schickt uns eine Sprachnachricht per WhatsApp.

Themen vom 16. Juni

Wir haben Schnapszahl beim Social-Media-Sonntag gefeiert - 11 Sendungen!

Dazu gab es die Highlight-Beiträge aus den 11 Sendungen. Findet Ihr alle, wenn Ihr Euch durch die Seite hier scrollt. Dazu gibt es noch jede Menge weitere Themen, über die wir zusammen in den Sendungen diskutiert, gelacht und uns aufgeregt haben. Viel Spaß beim Stöbern! :)

Themen vom 19. Mai

Werden drei Messenger bald einer?

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will der Konkurrenz von Apple und aus China trotzen und schraubt an seinen Messenger-Diensten rum. Bisher haben wir ja die Möglichkeit über den Facebook-Messenger zu chatten, bei Instagram-Direct oder natürlich per WhatsApp. Das wird aber vielleicht bald alles zusammengelegt. Arbeitstitel: SUPER-SMS-DIENST. Das hat bei Moderatorin Larissa Schmitz gleich Kopfkino ausgelöst.

Facebook: Wer hat noch Bock zu kommentieren?

Als Presse-Medium ist es nicht immer einfach auf Facebook zu posten und zu kommentieren. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt, Fake-News heißt es immer schnell und mal ehrlich: untereinander geht es auch bei vielen Usern schnell zur Sache. Dann heißt es wieder: "Radio Essen, warum löscht Ihr oder sperrt Ihr nicht mal?" Machen wir das, heißt es wieder, wir würden keine andere Meinung zu lassen. Also: wie gehen wir als Presse und Privatunternehmen mit der Kommentarkultur in Social Media um?

Facebook und Politik: Manipulieren uns Parteien und Social Bots?

Deutsche Parteien nutzen die sozialen Netzwerken noch vergleichsweise wenig für ihren Wahlkampf. Das hat auch wieder die Europawahl gezeigt. Politik ist da auch immer so ne Sache, schnell heißt es Fake-News und Wahlmanipulation. Larissa Schmitz hat bei Prof. Dr. Stefan Stieglitz nachgefragt. Er forscht dazu an der Uni Duisburg/Essen.

Lipp-Sync-App Tik Tok

China gibt Facebook keine Chance. Da gibt es ganz eigene Social Media, mit WeChat zum Beispiel oder Tik Tok, ehemals Musical.ly. Das kennen vielleicht einige von Euch. Eine App, bei der Ihr kurze Musik-Clips Lippensynchron mitsingt und Euch dabei filmt. Im Mini-Playback-Stil.

Und Tik Tok und ist schwer im kommen. 2018 hat es schon die Facebook-App beim Download im App-Store überholt. Weltweit hat die App schon über 130 Millionen User, bei uns in Deutschland über 4 Millionen. Bleibt damit aber immer noch weit hinter Facebook, mit 23 Millionen Nutzer in Deutschland pro Tag. Aber gerade eben bei den Jüngeren ist Tik Tok viel beliebter als Facebook.

Hier geht's zur Tik Tok-App.

Was passiert mit unseren Facebook-Profilen nach dem Tod?

Gibt es einen Digitalen Nachlass? Oder besser gefragt: Muss ein Digitaler Nachlass nicht genau so geregelt sein, wie jeder andere Nachlass auch? Ja, muss er. Wir laden so viele Daten und Infos in die Netzwerke, quasi einen Teil von uns und unserem Leben. Was passiert also, wenn wir plötzlich sterben? Wer kann dann auf unser Profil zugreifen und wer kümmert sich darum, dass mein Profil gelöscht wird oder da nicht willkürlich weiter kommentiert und gepostet wird?

Gerade, wenn junge Menschen plötzlich sterben, ist ein Nachlass meist nicht geregelt. Der Bundegerichtshof hat 2017 entschieden, dass Familienangehörige, zum Beispiel die Eltern, Zugang zum Profil des oder der Verstorbenen bekommen müssen. Diesen Anspruch muss ich allerdings bei Facebook erheben und nachweisen können. Sonst friert Facebook den Account in den sogenannten Gedenkzustand. Dann kann niemand mehr auf den Account zugreifen, selbst mit dem richtigen Passwort nicht. Auch Postings oder Kommentare können nicht mehr hinterlassen werden.

Nachlasskontakt einrichten

Um das zu verhindern, könnt Ihr bei Facebook mittlerweile einen Nachlasskontakt angeben oder einstellen, dass Euer Profil, im Falle Eures Todes, gleich gelöscht wird. Der Nachlasskontakt muss jemand sein, mit dem Ihr bei Facebook befreundet seid. Derjenige kann dann mit seinem eigenen Profil Euer Profil, nach Eurem Tod, steuern. Allerdings eingeschränkt, er kann nicht mit Eurem Namen posten oder Ähnliches. Er kann aber zum Beispiel Markierungen und Kommentare verwalten und auch die Löschung des Accounts beantragen.

Hier findet Ihr eine Beschreibung, wie Ihr den Nachlasskontakt einrichtet.

Themen vom 17. März

Am 17. März ging es beim Social Media Sonntag um Instagram. Moderator Joshua Windelschmidt hat durch die Sendung geführt und sich verschiedene Aspekte der App angeschaut. Das waren die Themen:

Wann ist eine Insta-Story interessant?

Wir wollten von euch wissen: Wann ist eine Instagram-Story für euch gut? Das waren eure Antworten:

Insta-Typen

Auf Instagram gibt es aber nicht nur Stories, sondern vor allem ganz viele schräge Typen. Renée Severin hat sich die mal ganz genau angeschaut.

Insta-Mama

Ein weiterer Typ sind Mütter auf Instagram. Die haben dort mittlerweile eine eigene Nische gebildet und berichten von ihrem Alltag. Das macht auch Danica aus Burgaltendorf. Das Besondere: Sie ist Drillings- und Vierfach-Mutter. Eigentlich sollte der Account nur eine Art Online-Tagebuch für sich und ihre Verwandten sein.

Insta-Mama

Obwohl sie aber so offen auf Instagram ist, gibt es für Danica auch Grenzen.

Tipps für die perfekte Insta-Story

Insta-Stories sind eine wichtige Funktion auf Instagram. Wir haben Tipps für euch, wie ihr eure Instagram-Story aufpimpen könnt. Radio Essen-Reporterin Renée Severin hat die Tipps für euch auch noch Mal in einer Instagram-Story gesammelt. Das sind die Tipps: 

1. Gute Qualität: Die Instagram-Kamera ist meist schlechter als die des Handys selbst. Deshalb sollte man seine Fotos über die normale Handy-Kamera machen und das Bild dann über Instagram hochladen.

2. Instagram Tools: Filter, Boomerangs, Umfragen oder Gifs - die Auswahl an Tools ist riesig. Sie machen die Stories nicht nur hübscher und spannender sondern auch interaktiv.

3. Storytelling: Erzählt eine Geschichte. Statt einzelner, unabhängiger Fotos solltet ihr mehrere zusammenhängende Clips hochladen und damit eine Geschichte erzählen. Die Follower bleiben so eher dran, weil sie eine Geschichte erzählen wollen.

Themen vom 17. Februar

Twittert eigentlich noch irgendwer privat?

Twitter lockt gefühlt nur noch Politiker, Promis und Journalisten an die Tasten. Ist das wirklich so? Wer von Euch twittert noch?

Und was findet Ihr an Twitter noch besonders? Was mögt Ihr oder auch nicht?

Das Interview mit Vogelgezwitscher

Unsere Stadt ist auch seit einigen Jahren bei Twitter aktiv und hält da über das Stadtgeschehen auf dem Laufenden. Deshalb wollten wir wissen, wie läuft das bei der Stadt denn dann so hinter den Twitterkulissen und haben mal hin und her getwittert:

Wie klingt Essen in 280 Zeichen?

Wir haben festgestellt, viele Essener Firmen und Einrichtungen sind gar nicht bei Twitter - oder immer noch nicht. Deshalb haben wir in der Redaktion mal rumgesponnen und "für die Einrichtungen getwittert".

Warum nutzen Journalisten Twitter so intensiv?

Twitter ist besonders interessant für Journalisten, gerade wegen des ganzen politischen Geschehens. Stefan Voss von der Deutschen Presseagentur in Berlin erzählt, wann welcher Tweet die Redaktion zum Brennen bringt, wie Journalisten Twitter nutzen und wie er vor allem Fake News erkennt:

Warum twittert Radio Essen nicht?

Wir haben tatsächlich einen Twitteraccount @radio_essen, aber wie Ihr schnell merken werdet, wir sind da nicht sehr aktiv. Eigentlich gar nicht! Das hat zwei einfache Gründe:

Zum einen ist Twitter eher ein Netzwerk, dass sich nur schwer für Lokales nutzen lässt. Da geht es eher um das Weltgeschehen in Sachen Politik und Wirtschaft. Oder um bekloppte, lustige Sprüche und hashtags. In einem Radius von Essen eine Vielzahl an Follower zu bekommen, damit sich für uns Twittern lohnt, ist eine Menge Aufwand, die wir lieber auf in Facebook und Instagram investieren. Das ist eine einfache Unternehmensentscheidung.

Zum anderen hilft uns aber ein Twitteraccount selbst Politikern und dem Weltgeschehen zu folgen und darüber eben auch Nachrichten zu erhalten. Somit ist Twitter für uns also eine Art Newsticker. Daher gibt es zwar einen Radio Essen-Account, aber eben kein aktives Gezwitscher.

Themen vom 20. Januar

Was habt Ihr Euch für Eure Kanäle vorgenommen?

Weniger Social Media nutzen oder vielleicht dieses Jahr erst recht richtig durchstarten? Ihr habt uns Eure Social-Media-Vorsätze für 2019 verraten:

Was ist neu bei WhatsApp?

WhatsApp hat vier Neuheiten für Anfang des Jahres angekündigt. Einiges davon ist schon raus oder zumindest in einer Testphase, anderes kommt noch. Social-Media-Sonntag-Moderatorin Larissa Schmitz hat sich die Neuheiten angeschaut:

Krankschreiben per WhatsApp

Das geht jetzt wohl auch über AU-Schein.de. Ihr schickt per Nachricht Eure Symptome und einen ausgefüllten Krankenschein von der Seite der Plattform. Ein kooperierende Arzt bestätigt Euch dann ggf. die Symptome und schickt Euch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zurück. Es ist aber noch nicht endgültig klar, ob das rechtlich überhaupt so in Ordnung ist.

App Doc für den Online-Hautarzt

Für einen ersten Hautcheck oder eine kurze Einschätzung zu kleineren Dingen arbeitet die Uniklinik in Holsterhausen zum Beispiel jetzt mit der App "App Doc". Eine erste Einschätzung und Behandlungstipps geben da Hautärzte per App an Euch.

Was ist neu bei Instagram?

Instagram hat schon Ende 2018 einige neue Funktionen gelauncht. Einige kennen wir schon von anderen Kanälen. Zum Beispiel die Sprachnachrichten. Das geht bei Insta schon bei einigen im Direkt-Chat. Da gibt es ein Mikrofon-Zeichen, das haltet Ihr gedrückt und könnt auch bei Insta Eure Freunde voll quatschen. Allerdings nicht zu lang: Die Voicemails bei Insta dürfen maximal eine Minute lang sein.

Auch neu sind die privateren Storys. Ihr könnt jetzt auch Storys machen, die nur eure Freunde sehen können und nicht alle.Da klickt Ihr, wenn Ihr eine Story erstellt nicht mehr auf "Deine Story", sondern daneben auf "Enge Freunde". Dann sieht Eure Story nur Eure ausgewählte Liste.

Dann greift Instagram jetzt auch bei Hetzkommentaren und Beleidigungen härter durch. Ein Algorithmus erkennt jetzt wohl automatisch solche Kommentare oder auch Mobbing und meldet das dann direkt an Instagram. Im Live-Stream werden solche Kommentare sogar automatisch gelöscht, damit die Videos harmonischer weiterlaufen und nicht von ner Mobbing-Debatte übertönt werden. Außerdem will Instagram Nachrichten dieses Jahr noch besser verschlüsseln.

Geht eine Banane genau so viral wie ein Ei?

Was ein braunes Ei kann, kann eine gelbe Banane schon lange...dachten wir. Aber, ob wir da noch irgendwann die 48 Millionen Likes knacken?

Hier könnt Ihr liken ;)

Was ist neu in der Netzwelt?

App für den Datenschutz

Datenskandale tauchen gefühlt alle drei Monate auf. Facebook, WhatsApp, Banken-Apps, E-Mail-Programme alles kann gehackt werden. Das ist die Digitale Welt. Es gibt zum Beispiel Apps, die unser Handy und da unsere Fotos, Infos und Passwörter zumindest ein bisschen mehr versiegeln. App lock + gallery vault wäre da zum Beispiel. Damit könnt Ihr jede App auf eurem Handy mit Pin oder Passwort sperren, damit nur Ihr darauf zugreifen könnt. Und Ihr könnt eure Daten und Fotos in eine Art Tresor packen, damit auch da keiner außer Ihr rankommt. Auch gut ist, dass ihr diese App so einstellen könnt, dass die keiner außer Ihr deinstallieren könnt. Sonst wäre jede Sicherung natürlich auch mit weg.

Android App lock & gallery vault | Iphone App lock & gallery vault

Welche Digital Events stehen in der Nähe an?

barcamp Ruhr im Unperfekthaus | 23. - 24. März 2019

In Unperfekthaus in der Innenstadt gibt es im März das barcamp Ruhr. Da könnt Ihr zwei Tage lang in Gruppen über verschiedene Sachen diskutieren, neue Technologien im Internet, bishin zu TV-Serien, die zum Trend werden. Für das barcamp Ruhr könnt Ihr Euch noch anmelden, das ist am 23. und 24. März.

Hier geht es zum barcamp Ruhr.

 

Instagram MeetUp Ruhr in Essen | 22. Januar 2019, 18 Uhr

Wenn Ihr Euch NUR für Instagram interessiert, da wissen wollt, wie Ihr eine richtig geile Story hinbekommt und die besten Fotos, dann könnte das Instagram MeetUp Ruhr für Euch was sein. Das ist beim Impact Ruhr Hub am Heinrich-Reisner-Platz in der Innenstadt. Ihr könnt da einfach hingehen und Euch inspirieren lassen.

Hier geht es zum Instagram MeetUp Ruhr.

 

Social Media Stammtisch Ruhr in Duisburg | 13. Februar

Ein regelmäßiges Treffen bietet der Social Media Stammtisch Ruhr an. Der findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt in Duisburg meistens im Baba Su oder im Work Café. Da gibt es immer Vorträge rund um Social Media, zum Beispiel, wie Ihr Eure Reichweite auf Facebook steigern könnt. Das kann sehr interessant sein, wenn Ihr Facebook im Job nutzt. Es gibt immer nur wenige Tickets, da also immer frühzeitig anmelden.

Hier gibt es mehr Infos zum Social Media Stammtisch.

Themen vom 16. Dezember

Die Weihnachts-Social-Media-Typen

In der Vorweihnachtszeit mutieren viele Menschen bei Instagram und Facebook zu Deko-Freaks, Back-Trolle und quietschenden Rentieren. So viele Kerzen, wie im Dezember flimmern sonst durch keine Instagram-Story und hauptsache Do-it-Youself. Larissa vom Social-Media-Sonntag hat diese Typen mal unter die Lupe genommen:

Umfrage: Weihnachten in Social Media

Was gehört für Euch an Weihnachten in den sozialen Netzwerken dazu? Muss da viel Weihnachten sein und vor allem darüber Weihnachtsgrüße?

Weihnachtliches Profilbild

Dem Profilbild bei Facebook oder WhatsApp den richtigen Weihnachts-Touch verpassen? Vielleicht direkt schon die Grüße an alle auf das Bild packen? Oder vielleicht das Titelbild bei Facebook mit Schneeflocken verzieren? Geht ganz einfach über Apps, zum Beispiel die App Christmas DP Maker. Sieht doch ganz schick aus mit unserer Erna, oder?

Hier geht's zur App Christmas DP Maker.

Weihnachten nicht alleine feiern

Weihnachten sollte keiner allein sein, der das nicht selbst für sich entschieden hat. Vielleicht hilft Euch ja die Facebookgruppe "Weihnachten (nicht) allein 2018". Da könnt Ihr andere finden, die nicht allein feiern wollen, auch aus Eurer Umgebung. Es gibt Veranstaltungen und Ihr könnt auch selbst dort als Gastgeber einladen. Vielleicht hilft sogar schon der einfache Austausch in der Gruppe, um sich den Heilig Abend und die Feiertage nicht so allein zu fühlen.

Hier geht's zur Facebook-Gruppe.

Beliebte Posts in der Weihnachtszeit

Weihnachten gehört im Dezember eben dazu, da kommen wir nicht drum herum. Deshalb posten wir natürlich auch immer mal wieder was Weihnachtliches. Beliebte und viel diskutierte Themen bei Euch, zum Beispiel, die Plastik-Tanne vom Weihnachtsmarkt am Willy-Brandt-Platz oder der Adventskalender - ein wichtiges Utensil im Dezember, egal ob für Klein oder Groß!

Themen vom 18. November

Social Media und unser Sozialverhalten

Die sozialen Netzwerke haben zwei Gesichter. Sie sind zum Beispiel bereichernd für unser Sozialleben. Facebook, aber auch Xing oder LinkedIn sind quasi sich selbstschreibende Adressbücher. Wir können darüber jederzeit Kontakt zu jedem aufnehmen. Das ist erstmal gut, sagt Nicole Krämer, Professorin für Sozialpsychologie an der Uni Duisburg-Essen.

Negative Effekte gibt es aber auch, gerade wenn wir ständig Details über das Leben von anderen sehen.

Nicole Krämer sagt aber auch: grundsätzlich sind die sozialen Netzwerke was Gutes, aber sollten eben nicht ALLES im Leben sein.

Social Media und Sprache

Bei WhatsApp sehen die Chats schon recht chaotisch aus: das ist nichts mit Groß- und Kleinschreiben,Zeichensetzung egal, und ein Emoji folgt dem anderen. Aber warum werfen wir online alle sprachlichen Regeln über Bord? Prof. Dr. Michael Beißwenger von der Uni Duisburg-Essen sagt: Sprache ist lebendig und so einen richtigen Unterschied zwischen Online- und Offline-Sprache gibt’s gar nicht:

Unser Sprechen mischt sich online mit einem Schriftbild. Nur, dass wir eben in den sozialen Netzwerken eher Dialoge führen, wie beim Reden. Also Abkürzungen nutzen, halbe Sätze, hm, ähm schreiben… und Emojis haben da auch eine besondere Rolle:

Immer wieder kommt auch die Frage auf: wenn Jugendliche heute so viel am Handy hängen und nur auf Instagram oder WhatsApp starren, wirkt sich das negativ auf sowas aus, wie Aufsätze schreiben oder Bewerbungen? Viele Wissenschaftler sagen, nein. Prof. Dr. Michael Beißwenger sieht es ein bisschen anders:

Der Selbsttest: 5 Tage ohne Facebook, Insta und Co.

Die sozialen Netzwerke nehmen unseren Alltag mittlerweile ganz schön ein. Wir schreiben mit Freunden bei WhatsApp, wir zeigen, was wir machen bei Instagram und lesen Neuigkeiten auf Facebook. 100.000 Jugendliche sind in Deutschland süchtig nach Social Media. Das Handy mal weglegen, fast unmöglich. Radio Essen-Moderatorin Larissa Schmitz hat sich selbst getestet und 5 Tage auf ihre sozialen Profile verzichtet:

Der Selbsttest Tag 1 - 3

Der Selbsttest Tag 4 - 5

Umfrage: Wie wirken Social Media auf Euch?

Welche Wirkung haben die sozialen Netzwerke auf Euch und Euren Alltag? Ihr sagt, zeitraubend, aber die Neugier siegt:

Umfrage: Welt ohne Social Media?

Könntet Ihr heute noch auf Eure Facebook-Accounts, Instagram-Profile oder sogar auf WhatsApp verzichten? Die meisten von Euch schreien direkt: NEIN!

Was passiert, wenn Social Media süchtig machen?

500.000 Menschen bei uns in Deutschland sind Internet-süchtig. Ein Fünftel davon sind Kinder und Jugendliche, die süchtig nach Social Media sind. Offiziell ist die Social-Media-Sucht noch nicht anerkannt. Aber in Bochum wird diese Sucht schon behandelt: an der LWL Uniklinik für Psychosomatik. Dr. Jan Dieris-Hirche ist da Oberarzt, mit ihm habe ich über das Programm OASIS gesprochen.

Themen vom 16. September

Was muss ein Influencer können?

Worüber reden? Was auf dem Foto zeigen und wie Aufmerksamkeit ziehen? Radio Essen-Reporter Fabian Schulenkorf hat sich umgehört, was für Euch einen Social-Media-Star ausmacht.

Erfolgreiche YouTuber gibt's auch bei uns in Essen

Über 500.000 Abonnenten hat der Essener YouTuber Younes Jones. Er kann mittlerweile von seinen Comedy-Videos auf der Plattform leben. Darin nimmt er gesellschaftliche Themen aus Sicht von Deutschen und anderen Nationen auf den Arm. Radio Essen-Reporterin Larissa Rosellen stellt den YouTube-Star vor:

Wie verdienen YouTuber genau ihr Geld?

Hört sich erstmal leicht an: Viele Klicks und Follower führen dazu, dass YouTuber in Videos Werbung schalten können. Je mehr dann diese Werbung ohne Adblocker gucken, desto mehr Geld gibt es.

Im Durchschnitt ist das aber auch noch nicht gleich der große Reichtum. Pro 1.000 Videoaufrufe gibt es oft nur 1-2 Euro. Daher braucht es viele, viele Abonnenten, damit das große Geld fließt und das funktioniert nicht bei jedem über Nacht.

Die beliebtesten YouTuber-Arten

Ob Schminken, Essen oder lustige Pannen, YouTube bietet jede Menge. 400 Stunden Videomaterial werden pro Minute auf der Plattform hochgeladen. Aber womit sind YouTuber erfolgreich? Radio Essen-Reporter Maxi Krohn stellt die drei beliebtesten Arten von YouTubern vor:

Wie wirken Social-Media-Stars auf ihre Follower?

Ich habe mit Nicole Krämer über die Gefahren und negative Wirkung von Social-Media-Stars gesprochen. Sie ist Professorin für Sozialpsychologie an der Uni Duisburg-Essen.

Die Arbeit mit Influencern

Influencer sind ein wichtiger Teil der heutigen Online-Werbung. Da gibt es große Kooperationen mit richtigen Stars. Aber es gibt auch Unternehmen, die eher so die "normalen", "kleinen" Menschen als Influencer nutzen. Wobei die schon auch ein paar Tausend Follower haben sollten, denn die Reichweite ist immer entscheidend. Kevin Gonska, Erfinder der Marke Lumberprint aus Kray hat mir ihre Strategie verraten.

Studie zur Wirkung von Influencern

Jeder Zweite findet Influencer und Social-Media-Sternchen unglaubwürdig und nicht authentisch. Das sagt eine Studie von einer der weltweit größten Media-Agenturen "Wavemaker". Dazu wurden hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren befragt, was sie von Influencern halten. Unglaubwürdig sind sie für viele, weil klar ist, dass sie bezahlt werden für die Produkte, die sie in Videos und Bildern zeigen. Deshalb ist den Befragten auch wichtig, dass die Influencer, wie bekannte Stars, nicht ständig über Produkte quatschen.

Trotzdem zeigt die Studie auch, dass über die Hälfte auch schon genau solche Produkte gekauft haben, die sie bei Influencern auf Instagram oder YouTube gesehen haben. Am beliebtesten sind da Kosmetik-Artikel, aber auch Themen wie Essen, Lifestyle oder Reisen ziehen besonders gut.

Mehr Ergebnisse der Studie findet Ihr hier.

Themen vom 20. Mai

Unsere Auswahl interessanter Apps für Euch:

1. Wandern mit dem "Halden-Hügel-Navi"
Die App plant Euch tolle Touren über Halden im Ruhrgebiet. Perfekt für den Wandertag zu zweit, allein oder mit der Familie. Dabei ist z.B. die Schurenbachhalde in Altenessen oder auch die Halde Haniel in Bottrop.


2. Unterwegs voll im Bild mit "Essen Mobil"
Die App kennen vermutlich viele von Euch. Darüber bekommt Ihr alle Infos zu Bus und Bahn. Aber Ihr könnt darüber auch Car-Sharing Angebote nutzen und Leihfahrräder ausleihen. Die App zeigt dann an, an welcher Mobilstation bei uns in Essen noch Fahrräder frei sind.


3. Leben retten mit "MobileRetter"

Über die App können sich Sanitäter, Krankenschwestern, Ärtze usw. registrieren für Ihre Stadt. Bei einem Notfall in Eurer Nähe, alarmiert Euch die App und Ihr könnt am Notfall-Ort Erste Hilfe leisten, bis der Krankenwagen da ist. Auch die Feuerwehr bei uns in der Stadt bereitet alles vor, um mit der App für Essen zu arbeiten.
Hier der letzte Stand dazu
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Hier ein bisschen verrückter Kram:

1. Aufwachen mit dem "Mathe-Wecker"
Uahhh, das ist nur was für absolute Mathe-Holics. Der Wecker in der App klingelt und damit er schlummert oder ganz aus geht, müsst Ihr eine oder mehrere Matheaufgaben lösen. Ganz schön harter Tobak für unseren Reporter. An den Test-Tagen sind wir ihm lieber morgens aus dem Weg gegangen. ;)

2. Lasst die App entscheiden mit "Yes or No"
Die App ist ganz simple. Einfach sich im Kopf eine Frage stellen, wie einer Wahrsagerkugel, und dann auf die App klicken. Im Display erscheint da entweder "Yes" oder "No". So könnt Ihr das Schicksal über Entscheidungen von Euch urteilen lassen. Ist aber mit der App nicht unbedingt für wichtige Lebensentscheidungen zu empfehlen. ;)

3. Im Kino nichts verpassen, mit "Run Pee"
Wir kennen es alle: der Film mit Überlänge und langer Werbung vorweg. Irgendwann drückt die große Cola auf die Blase, aber vielleicht schaffen wir es ja doch noch bis zum Ende. Wir wollen ja keine gute Szene verpassen. Die App "Run Pee" vibriert, wenn eine Szene im Kinofilm kommt, die perfekt zum Pinkeln ist und Ihr nichts von der Story verpasst. Einfach Film vorher auswählen, Vibrationsalarm anlassen und auf die App hören. Funktioniert, die App ist aber auf Englisch!

Eine App selber entwickeln

Wie entwickelt Ihr eine App? Und wie haltet Ihr die App dann weiter am Laufen? Genia Lewitzki und Chuong Nguyen haben die App "Uniheld" für Studenten entwickelt und steigen damit am Markt auf, trotz großer Konkurrenz. Ein Ziel: die Pendler-Studis in Essen zu halten. Hier gehts zur App "Uniheld".

Das Interview mit den beiden gibts hier zum Nachhören:

Sport mit der App

Fitness-Apps sind ja ein richtiger Trend. Runtastic, RunBike und wie sie alle heißen. Ich hab normale Übungen mit der App "Freeletics" ausprobiert. Die nutzt Radio Essen-Hörer Lukas aus Freisenbruch mehrmals die Woche.

Hier mein Sportversuch zum Nachhören:

Weitere Apps aus der Sendung

Immer auf dem Laufenden im Stadtteil
Steele und Rüttenscheid haben eigene Apps für aktuelle Meldungen, Veranstaltungen und Bilder.

Steele App                               Rüttenscheid App

Mit Biparcours durch den Grugapark
Die App Biparcours führt durch den Grugapark und stellt an jedem Ort Fragen zum Park. Einfach zu bedienen für den Quizreichen Familienausflug.

Weniger Essen verschwenden mit "Too Good to Go"
Mehr als ein Drittel müssen Restaurants und Supermärkte jeden Tag an Lebensmitteln wegwerfen, weil sie sonst am nächsten Tag nicht mehr frisch wären. Über die App "Too Good to Go" könnt Ihr Übriggebliebenes bestellen, zum halben Preis und so helfen, dass weniger Essen verschwendet wird.

Die Stadt unterstützen mit "Wegeheld" und "Mängelmelder"
Euch regt es auf, wenn Autos quer stehen oder in Einfahrten? Ihr entdeckt immer wieder wilden Müll? Dann meldet Falschparker über die "Wegeheld"-App und Müll über die App "Mängelmelder".

Diesen Post habt Ihr im Mai auf unserer Radio Essen-Facebookseite durch die Decke geschossen

Themen vom 22. April

Jeder zweite nutzt Social Media im Bett und guckt gleich nach dem Aufwachen und/oder vor dem Einschlafen nochmal eben, was auf Facebook, Twitter oder Instagram los ist. Das sagt eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom.

Aber was müssen wir jeden Tag aufs Neue in den sozialen Netzwerken gucken und machen? Wofür nutzt Ihr Social Media?

Social Media zur Mitarbeitersuche (das Employer Branding)

Foto: Thomas Reinhold, thyssenkrupp

Für viele Unternehmen reicht es heute nicht mehr aus, Jobanzeigen "nur" auf der Website oder Kariereportalen einzustellen. Gerade um eine junge Zielgruppe zu erreichen, werden die sozialen Netzwerke genutzt, um sich als attraktiver Arbeitgeber in Szene zu setzen. Heißt zum Beispiel ein großes Unternehmen, wie thyssenkrupp im Westviertel, entwirft ganze Kampagnen, um potentielle Bewerber über Social-Media-Posts auf das Unternehmen, den Alltag als Mitarbeiter und die Arbeit aufmerksam zu machen. Philip Eisenhardt, Leiter Recruiting Deutschland bei thyssenkrupp, hat uns erklärt, wie das genau funktioniert.

Potentielle Bewerber über Facebook, Snapchat, Instagram und Co. anzusprechen, ist ein Prozess, der sich stetig weiterentwickelt. Wir haben von Philip Eisenhardt auch erfahren, dass thyssenkrupp bald einen Chatbot einsetzen will. Chatbots sind automatische Chatprogramme. Ihr könnt den Bot zum Beispiel in Euren Facebook-Messenger installieren und mit ihm schreiben. Bei thyssenkrupp soll der Chatbot ab Sommer verfügbar sein und Bewerber gezielt ansprechen, erste Qualifikationen und Interessen abklopfen, genauso aber dem Bewerber erste Informationen bieten. Das Bewerbungsgespräch ersetzt der Chatbot aber nicht.

Gruppen geben ein Gemeinschaftsgefühl

Viele Nutzer verfolgen in sozialen Netzwerken Serienseiten, Stars oder Vereine. So drücken sie ihre Interessen aus und können sich mit Gleichgesinnten austauschen. Daraus entstehen häufig Gruppen, sehr beliebt auf Facebook. Für uns Essener gibt es zig Stadtteilgruppen, Nachbarschaftsnetzwerke, Flohmarktgruppen usw. Eine dieser Gruppen ist die Handwerkgruppe Essen. Da helfen sich die Mitglieder mit kleinen Gefälligkeiten, rund ums Handwerkern. Aber ab und zu entsteht dort auch mal richtig große Hilfe, wie im Fall Ulla aus Bochold. Radio Essen-Reporterin Larissa Schmitz hat den Fall begleitet.

Hinter den Online-Kulissen bei Radio Essen

Auch Radio arbeitet online, ohne geht es nicht mehr. Dazu gibt es bei uns bei Radio Essen extra einen Onliner. Der kümmert sich um unsere Website, Facebook, Instagram und Whatsapp. Ihr seht ja immer nur die fertigen Posts, aber welche Arbeit und Gedanken stecken dahinter? Radio Essen-Moderatorin Larissa Schmitz führt Euch hinter die Kulissen.

Das hat Euch im April auf der Radio Essen-Facebookseite beschäftigt

Ein zweiter Warnstreik-Tag im öffentlichen Dienst hat wieder für viel Diskussion bei Euch gesorgt. Und Ihr konntet es gar nicht abwarten, mit einem spendierten Eis von uns die ersten Frühlingstage zu begrüßen.

Themen vom 18. März

Social Media ist nicht nur Facebook, Instagram oder Twitter. Darunter fällt auch alles, was über Profile läuft, wo wir uns vernetzen, kommunizieren und bewerten.

Also sind auch schon Foren, andere Chatrooms oder Frage/Antwort-Portale soziale Medien. Trotzdem in unserem Alltagsgebrauch sind die meisten von Euch auf Facebook und Co. unterwegs. Und wo posten die Essener am liebsten?

Wie gut kennt Ihr Euch in Social Media aus?

Das hat Euch im März auf der Radio Essen-Facebookseite beschäftigt

10 Jahre Limbecker Platz und der Spatenstich vom neuen Stadtteil "Essen 51" habt Ihr diesen Monat besonders diskutiert.

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