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05.11.2018 13:06    

An der Byfanger Straße kämpfen die Anwohner seit Jahren dafür, dass ihre Straße zu einer 30er Zone wird – ohne Erfolg.

- Foto: Anne Schweizer/ Radio Essen

- Foto: Anne Schweizer/ Radio Essen

An der Byfanger Straße kämpfen die Anwohner seit Jahren dafür, dass ihre Straße zu einer 30er Zone wird – ohne Erfolg.

 

Dabei ist vor zweieinhalb Wochen genau das passiert, wovor viele Anwohner Angst hatten. Eine Frau ist angefahren und schwer verletzt worden. Die Straße ist in Höhe Marienbergstraße sehr unübersichtlich, kurvig und am Straßenrand stehen viele Bäume. Autofahrer können eigentlich gar nicht weit genug gucken, um 50 km/h oder schneller zu fahren. Auch Fußgänger können die Straße kaum einsehen, wenn sie rüber wollen. Trotzdem wird da regelmäßig gerast. Wäre der Fahrer bei dem Unfall nur 30 km/h gefahren, wäre die Frau vielleicht nicht so schwer verletzt worden, meinen die Anwohner.

 

Trotz des Unfalls sagt die Stadtverwaltung, dass die Byfanger Straße kein Unfallschwerpunkt ist. Da ist auch keine Schule oder Kita, die eine 30er Zone rechtfertigen würden. Außerdem gilt sie als Hauptverkehrsstraße, weil sie mehrere Stadtteile miteinander verbindet. Und all das spricht dafür, dass die Byfanger Straße eine 50er Zone bleibt.

 

Die Anwohner geben aber nicht auf. Sie haben eine Onlinepetition gestartet (Link unter dem Artikel), damit die Stadt sich noch einmal mit der Byfanger Straße auseinandersetzen muss. Denn in Hattingen zum Beispiel gibt es eine ähnliche Straße, die zu einer Tempo 30-Zone umgewandelt wurde. Und auch die Politiker der Bezirksvertretung wollen sich weiter einsetzen. Am Dienstag (06.11.) sprechen sie noch einmal über die Forderungen, die Straße sicherer zu machen.

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