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16.08.2017 15:04    

Gelbe Karte für Autofahrer

- Foto: Radio Essen/Kristin Mockenhaupt

- Foto: Radio Essen/Kristin Mockenhaupt

Teilen ist eine feine Sache - nur wenn's um den Platz auf der Straße geht, dann gibt's oft Streit. Fußgänger ärgern sich über Radfahrer, die über den Gehsteig fahren oder durch Fußgängerzonen rasen, Autofahrer ärgern sich über Radler, die einfach über rote Ampeln fahren, Radfahrer und Fußgänger ärgern sich über Autofahrer, die Rad- und Gehwege zuparken. Zumindest gegen das letzte Problem soll jetzt bei uns in Essen mehr unternommen werden.

 

Zum einen gibt es jetzt in Essen neue Fahrrad-Polizisten, die stärker kontrollieren, ob auf Rad- und Gehwegen geparkt wird, das heißt es wird vermutlich mehr Knöllchen dafür geben und auch öfter abgeschleppt werden.

 

Außerdem kann jeder von uns selbst aktiv werden, etwa mit der "Gelben Karte" des Verkehrsclubs Deutschland. Die ist so groß, wie eine normale Postkarte und kann einfach unter die Windschutzscheibe des Falschparkers geklemmt werden. Auf der Rückseite können Sie einfach ankreuzen, was der Autofahrer Ihrer Meinung nach falsch gemacht hat. Die "Gelben Karten" gibt es im Verkehrs- und Umweltzentrum am Kopstadtplatz - das ist allerdings bis zum Ende der Sommerferien geschlossen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bringt uns aber einen Stapel in die Redaktion, ab Donnerstagmittag bekommen Sie die Karten also auch bei uns in der Lindenallee 6 in der Innenstadt.

 

Eine weitere Möglichkeit, um gegen Falschparker vorzugehen, ist die kostenlose App "Wegeheld", die Sie sich auf Ihrem Smartphone runterladen können. Darüber können Falschparker mit einem Beweisfoto auf einer Karte markiert werden. Sie können so auch direkt Anzeige beim Ordnungsamt erstatten, das prüft den Fall und stellt gegebenenfalls ein Knöllchen aus. Das sollte allerdings nicht das Mittel der Wahl sein, sagt Frank Rosinger vom VCD. Mit den Gelben Karten und der App soll vor allem für mehr Verständnis bei den Autofahrern geworben werden....

- Foto: Larissa Schmitz/Radio Essen

- Foto: Larissa Schmitz/Radio Essen




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