Timm Schröder

quadratisch - praktisch - juth

„Bist Du eigentlich noch nervös, wenn Du vor dem Mikro stehst?“ Diese Frage bekomme ich oft gestellt und die Antwort lautet: „Ja,- und wenn ich es irgendwann nicht mehr so sein sollte,- dann höre ich auf.“

Ein gewisser Respekt ist mir wichtig, - auch nach rund 25 Jahren Radio. Wobei so ganz stimmt das mit den 25 Jahren auch nicht. Mein erstes eigenes Radio hatte ich schon viel früher. Mit etwa zehn Jahren habe ich ein Kinder Mikro geschenkt bekommen. Das sendete über eine UKW Frequenz und war damit im ganzen Haus zu empfangen. Die passende Musik gab es von den Kassetten Mitschnitten aus dem echten Radio Programm. (Damals habe ich mich immer über die Moderatoren geärgert, die auf den Anfang oder das Ende der Titel gequatscht haben,- heute mache ich das selbst.)

Meine ersten journalistischen Erfahrungen habe ich unter anderem bei der Tageszeitung, mehreren Wochenblättern und einem lokalen Fernsehsender gemacht. Danach ging es vier Jahren zum Bundeswehr Radio incl. Auslandseinsätze. Nach einem kurzen Besuch im öffentlich rechtlichen Rundfunk, ging es dann 1999 zu Radio Essen und hier habe ich schon viel erlebt.

Unvergessen sind mehr als zehn Lichtblicke Weihnachtsmarkt Touren mit Temperaturen von minus 10 bis plus 15 Grad, der Quetschtest mit ganz vielen Hörern in einen Mittelklassewagen, 100 Interviews innerhalb von 100 Minuten zum 100. Geburtstag einer Warenhauskette, die Suche nach Erschreckern für die Geisterbahn auf der Kirmes und Sendungen zum Beispiel aus einer Bungee Jumping Gondel, unter Wasser, aus dem Zirkus, aus der Waschanlage, aus einem Flugzeug, dem Radio Essen Bus und von einem Pool auf Mallorca.

Auch privat bin ich gerne mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen in Essen unterwegs. Wir sind im Grugapark, am Baldeneysee und auf diversen Stadtteilfesten. Ansonsten zieht es uns immer wieder an die niederländische Nordseeküste, an den Rhein und in verschiedene Freizeitparks. Ich fahre gerne Rad, spaziere mit unserem Hund Olli und fotografiere. Manchmal mache ich aber auch gerne einfach nichts. Davon habe ich dann aber auch schon nach einer halben Stunde genug.

© Radio Essen
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